Foto: New Africa /Shutterstock
Im Prozess um das illegale Streamingportal „movie2k.to“ rückt erneut ein Milliardenvermögen in Bitcoin (BTC) in den Mittelpunkt. Über den Fall haben wir bereits berichtet: Sachsen hatte im Sommer 2024 rund 50.000 beschlagnahmte Bitcoin verkauft und dabei etwa 2,64 Milliarden Euro eingenommen – einer der größten staatlichen BTC-Verkäufe weltweit. Nun prüft das Landgericht Leipzig, ob der Staat dieses Geld dauerhaft behalten darf.
Vor diesem Hintergrund haben jetzt erste Vorgespräche über eine mögliche Verständigung begonnen. Noch ist offen, ob es zu einer Einigung kommt oder der Prozess wie geplant mit Zeugenbefragungen weitergeht.
Gericht prüft Verständigung im Bitcoin-Fall
Die Gespräche sollen klären, ob sich Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung auf ein gemeinsames Vorgehen einigen können. Ergebnisse werden frühestens am nächsten Verhandlungstag bekannt gegeben. Ohne Einigung sollen ab dem 25. März die ersten Zeugen gehört werden.
Im Zentrum stehen zwei Angeklagte. Ihnen wird unter anderem gewerbsmäßige Geldwäsche in zahlreichen Fällen vorgeworfen, zusätzlich geht es um Steuerhinterziehung. Die ursprünglichen Urheberrechtsverstöße – hunderttausende illegal verbreitete Filme und Serien – sind inzwischen verjährt und spielen im Verfahren keine Rolle mehr.
Milliardenvermögen in Bitcoin sichergestellt
Besonders brisant ist die Höhe der sichergestellten Kryptowerte. Nach seiner Festnahme im Jahr 2023 übergab der Hauptangeklagte rund 50.000 Bitcoin. Durch den starken Kursanstieg entsprach das einem Wert von etwa 2,64 Milliarden Euro. Dieses Geld wird aktuell von der Justiz verwahrt.
Die Ermittler gehen jedoch davon aus, dass der Mann weitere rund 57.000 Bitcoin besitzt. Beim aktuellen Kurs entspräche das zusätzlich etwa 3,6 Milliarden Euro. Wo sich diese Werte befinden, ist bislang unklar.
Wer bekommt die Bitcoin?
Eine zentrale Frage des Prozesses lautet: Wem gehört das Vermögen? Aktuell bleiben die Werte rechtlich im Besitz der Angeklagten – zumindest bis ein Urteil rechtskräftig ist. Sollte es zu einem Freispruch kommen, könnte sogar eine Rückzahlung der Milliarden im Raum stehen.
Im Falle einer Verurteilung könnte das Gericht hingegen die Einziehung des Vermögens anordnen. Damit würden die Milliarden endgültig an den Staat gehen.
Der Prozess ist aktuell bis Mitte Mai angesetzt. Ob es vorher zu einer Verständigung kommt, dürfte entscheidend dafür sein, wie schnell Klarheit über das Schicksal der Bitcoin entsteht.
Ist jetzt der richtige Zeitpunkt? So bekommst du 10 € gratis
Der Bitcoin-Kurs bleibt in Bewegung. Denkst du, dass jetzt der richtige Zeitpunk ist um Bitcoin, XRP oder eine andere Kryptowährung zu kaufen? Bitvavo – eine der führenden Kryptobörsen Europas – lädt dich ein: Melde dich heute an und erhalte 10 € gratis Krypto deiner Wahl.
Die Registrierung dauert nur 1 Minute und ist komplett kostenlos.
👀 Ansehen & sichern