Warum Freitag ein wichtiger Tag für Bitcoin wird

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01. Dez. 2024, 12:18

Bitcoin (BTC) profitiert von der starken US-Wirtschaft, doch eine weiterhin robuste Arbeitsmarktentwicklung bleibt entscheidend. Die Performance von Bitcoin ist eng mit der Gesundheit der US-Wirtschaft verknüpft. Sollten sich die wirtschaftlichen Aussichten verschlechtern, könnte dies das Ende der aktuellen Bullrun bedeuten.

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Diese Woche, insbesondere am Freitag, stehen entscheidende Veröffentlichungen an, die Aufschluss über den Arbeitsmarkt geben. Am 6. Dezember 2024 werden folgende Daten bekannt:

  • Non-Farm Payrolls (Beschäftigungswachstum)

  • Durchschnittlicher Stundenlohn (Lohnentwicklung)

  • Arbeitslosenquote

Diese Indikatoren liefern monatliche Einblicke in die Stärke des Arbeitsmarkts. Die Auswirkungen dieser Daten auf Bitcoin können jedoch unterschiedlich ausfallen:

  1. Starker Arbeitsmarkt: Höhere Löhne und steigende Zinsen könnten riskante Vermögenswerte wie Bitcoin weniger attraktiv machen.

  2. Schwacher Arbeitsmarkt: Wirtschaftliche Unsicherheiten könnten dazu führen, dass Anleger Kapital aus risikoreichen Anlagen abziehen.

Die jüngsten Arbeitslosenanträge bleiben auf einem niedrigen Niveau, was positiv für die Arbeitslosenquote ist. Allerdings kann ein übermäßig starker Arbeitsmarkt zu Lohnwachstum und damit zu Inflation führen. Dies schränkt die Möglichkeit der Zentralbank ein, die Zinsen zu senken.

Makroökonomische Gegenwinde

Bitcoin sieht sich derzeit mit Herausforderungen durch eine sinkende globale M2-Geldmenge konfrontiert, was die Liquidität einschränkt.

Eine starke US-Währung erschwert es internationalen Entitäten, Dollar-Schulden zu bedienen oder neue Kredite aufzunehmen. Dies könnte kurzfristig den Bitcoin-Kurs drücken. Joe Consorti prognostiziert sogar eine Korrektur auf 70.000 US-Dollar.

Das könnte kurzfristig zu einem gewissen Abwärtsdruck auf den Bitcoin-Kurs führen. Joe Consorti prognostiziert auf dieser Basis sogar einen Rückgang des Bitcoin-Preises auf 70.000 US-Dollar.

Obwohl dies keine Gewissheit darstellt und weitere Faktoren eine Rolle spielen, weist Consorti zu Recht auf einen wichtigen Punkt hin: Eine sinkende globale M2-Geldmenge schränkt die verfügbare Liquidität ein. Dies könnte zu einer geringeren Kapitalzufuhr in Bitcoin führen und möglicherweise eine Kurskorrektur auslösen.

Diese Entwicklung könnte jedoch durch Akteure wie MicroStrategy ausgeglichen werden, die Milliarden von US-Dollar in Bitcoin investieren.

Besonders in einem Bullenmarkt ist es riskant, gegen den Trend zu handeln, da Angebot und Nachfrage letztlich den Kurs bestimmen. Auch wenn eine nachlassende Nachfrage möglicherweise Abwärtsdruck auf den Preis ausübt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass das Angebot die Nachfrage übersteigt.