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Upbit, die größte Kryptobörse Südkoreas, wurde am Donnerstag gehackt und verlor Kryptowährungen im Wert von mehreren Millionen Euro.
Die Kryptobörse erklärt jedoch, dass sie sämtliche Verluste vollständig selbst übernimmt und die Kunden entschädigt.
Hinter dem Angriff könnte die nordkoreanische Hackergruppe „Lazarus“ stecken.
Upbit entschädigt gehackte Kryptowährungen
Die südkoreanische Kryptobörse Upbit gab bekannt, dass sie am Donnerstag gehackt wurde.
In einer Mitteilung auf der Website schreibt der CEO der Börse, Oh Gyeong-seok, dass Hacker rund 26 Millionen Euro an Kryptowährungen erbeutet haben.
Der Großteil davon – etwa 23 Millionen Euro – gehörte den Kunden. Ein kleiner Teil der gestohlenen Kryptowährungen, rund 1,4 Millionen Euro, konnte mithilfe von Tracking-Tools eingefroren werden.
Kunden müssen sich jedoch keine Sorgen machen, betont Upbit. Die Handelsplattform erklärt, dass sie alle Kunden vollständig aus eigener Tasche entschädigen wird, sodass Nutzer keine Verluste erleiden.
Der Diebstahl war laut der Mitteilung möglich, weil Hacker eine Sicherheitslücke in den Solana (SOL)-Wallets von Upbit ausnutzten.
Diese Schwachstelle machte es möglich, die privaten Schlüssel der Wallets zu bestimmen. So erhielten die Hacker Zugriff und konnten die Kryptowährungen ungehindert in ihre eigenen Wallets transferieren.
Getroffene Maßnahmen
Direkt nach dem Vorfall stoppte die Börse vorübergehend alle Einzahlungen und Auszahlungen, um weiteren Schaden zu verhindern.
Laut Upbit ist das Problem inzwischen behoben, die betroffenen Systeme wurden aktualisiert und die Sicherheit weiter verstärkt.
Zudem kündigte die Börse zusätzliche Kontrollen und Monitoring an, um eine Wiederholung in Zukunft zu verhindern.
Upbit betont, dass die finanziellen Reserven des Unternehmens mehr als ausreichend sind, um Vorfälle wie diesen abzufangen.
Upbit ist die größte Kryptohandelsbörse Südkoreas mit einem Marktanteil von etwa 70 Prozent.
Nordkoreanische Hackergruppe
Die südkoreanischen Behörden untersuchen nun, wer hinter dem Angriff steckt. Lokale Medien verweisen jedoch auf die berüchtigte nordkoreanische Hackergruppe „Lazarus“ als möglichen Täter.
Diese Gruppe soll eine Cyber-Einheit der nordkoreanischen Armee sein und ist international für hochentwickelte Angriffe auf Kryptobörsen bekannt.
Laut dem Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis ist die Lazarus-Gruppe für mehr als die Hälfte aller weltweit gehackten Kryptowährungen verantwortlich.
Die Gruppe soll so erfolgreich sein, dass die Einnahmen aus den Hacks inzwischen 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) Nordkoreas ausmachen. Ein großer Teil des Geldes soll für den Kauf von Waffen verwendet werden.
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