In einer Zeit, in der der Bitcoin-Preis um über 20 Prozent innerhalb eines Monats auf rund 80.000 US-Dollar abgerutscht ist, brodelt es in der Krypto-Community.
Der Crypto Fear & Greed Index der das Marktsentiment misst, steht aktuell bei 25 Punkten – ein Wert, der „Extreme Fear“ signalisiert. Viele Investoren verkaufen in Panik, was zu massiven realisierten Verlusten führt.
Doch genau hier sieht der erfahrene Trader BitbullTrading ein bullisches Signal.
On-Chain-Daten zeigen massive Auswaschung
BitbullTrading, ein Trader und Gründer einer Trading-Community, stützt seine Einschätzung auf On-Chain-Daten. Realisierte Verluste messen, wie viel Geld Investoren beim Verkauf unter ihrem Einstiegspreis verlieren.
Aus Sicht der Marktpsychologie sind solche Phasen klassische Wendepunkte. Der Fear & Greed Index korreliert historisch mit Zyklus-Tiefs: Extreme Angst treibt Panikverkäufe, die den Preis künstlich drücken, bis starke Hände – langfristige Investoren – zuschlagen.
Ähnlich verhält es sich mit dem MVRV-Ratio (Market Value to Realized Value), das derzeit unter 2 liegt und damit auf eine Unterbewertung hindeutet. Laut CryptoQuant markieren kurzfristige Verkäufe häufig lokale Tiefpunkte – vorausgesetzt, der Preis gewinnt die Kostenbasis schnell zurück.
Bleibt diese Erholung aus, droht ein tieferer Bärenmarkt, wie zuletzt im Jahr 2022.
Trader sehen Kaufgelegenheiten – aber Risiken bleiben
Erfahrene Trader wie BitbullTrading sehen in dieser Dynamik eine klare Kaufgelegenheit. Antizyklisches Verhalten zahlt sich aus: Während der Massenpanik akkumulieren Institutionen. Historische Muster aus früheren Zyklen, etwa dem Tief 2018 oder 2022, zeigen, dass hohe Verluste von schnellen Erholungen gefolgt wurden.
Doch Vorsicht: Dies ist eine sentimentbasierte Interpretation, keine Garantie. Frühere Muster wiederholen sich nicht zwangsläufig, und externe Faktoren wie makroökonomische Liquidität könnten den Preis einer Kryptowährung weiter drücken.
Dennoch: Inmitten der Angst könnte der Kontrast zwischen Panik und Chance den smarten Anlegern zugutekommen. Wer den Boden bei 80.000–85.000 Dollar erkennt, positioniert sich für den nächsten Aufschwung – potenziell bis Mitte Dezember, wenn Liquidität zunimmt.
Wie immer gilt: DYOR – eigene Recherche und Risikobewertung sind unerlässlich, bevor Entscheidungen getroffen werden.
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