Trump-Unternehmen will Stablecoin-Nutzer belohnen

2 Min. Lesedauer
13. Aug. 2025, 18:06

Ein Unternehmen mit engen Verbindungen zur Familie Trump führt Belohnungen für treue Nutzer seiner stabilen Kryptowährung ein. Nutzer können bald auf verschiedene Weise mit ihren Coins Geld verdienen, ohne selbst viel tun zu müssen.

World Liberty Financial führt Belohnungen ein

World Liberty Financial (WLFI), eine dezentrale Finanzplattform, wird Belohnungen für loyale Nutzer anbieten. Ziel ist es, Nutzer zu honorieren, die zum Wachstum von WLFI beitragen. Dieses Programm wird als „Treueprogramm“ bezeichnet.

Die Belohnungen sind zunächst für eine kleine Gruppe von Nutzern der Stablecoin USD1 vorgesehen, teilte WLFI auf X mit. USD1 ist eine stabile Kryptowährung von WLFI, die den Wert des US-Dollars abbildet.

Geld verdienen mit Staking

Das Treueprogramm arbeitet mit Punkten, die Nutzer für den Handel mit USD1 oder für die Verwendung der Münze auf Kryptoplattformen erhalten. Auch die Nutzung der WLFI-Smartphone-App kann Punkte bringen.

Nutzer, die ihre USD1 staken, werden ebenfalls belohnt. Beim Staking wird eine bestimmte Menge Kryptowährung vorübergehend im Blockchain-Netzwerk „gesperrt“, um dieses zu sichern und Transaktionen zu validieren. Im Gegenzug erhält man Belohnungen, meist in Form zusätzlicher Kryptowährung – ähnlich wie Zinsen auf einem Sparkonto.

Beim Staking müssen Nutzer nichts weiter tun, außer dass sie währenddessen keinen direkten Zugriff auf ihre USD1 haben. Auf diese Weise tragen sie indirekt zur Funktion der Blockchain bei.

Trumps Beteiligung an World Liberty Financial

WLFI stand mehrfach in der Kritik wegen der Beteiligung des US-Präsidenten Donald Trump. Die Familie Trump hält einen großen Anteil an der Plattform, hat sie gegründet und inzwischen teilweise verkauft.

Manche sehen Trumps Verbindung zu WLFI kritisch, da er als Präsident von bestimmter Gesetzgebung profitieren und diese beeinflussen könnte. Das birgt das Risiko von Interessenkonflikten.

Trump ist für seine kryptofreundliche Haltung bekannt und hat seit Beginn seiner Amtszeit mehrere Änderungen durchgesetzt, die der Branche zugutekommen. So berichteten die Nachrichten vergangene Woche, dass er eine Entscheidung genehmigte, die es Pensionsfonds erlaubt, in Kryptowährungen zu investieren.

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