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Der neueste Monatsbericht von Vermögensverwalter VanEck zeichnet ein deutliches Bild: Die Gesamteinnahmen von Blockchain-Netzwerken sanken im September um satte 16 Prozent im Monatsvergleich. Weniger Kursschwankungen bedeuteten weniger Eile bei Händlern und damit weniger Transaktionskosten.
Weniger Einnahmen für große Krypto-Netzwerke
Laut VanEck sank der Netzwerkumsatz von Ethereum um sechs Prozent und der von Solana um elf Prozent. Tron verzeichnete sogar einen Rückgang von siebenunddreißig Prozent, auch weil ein früherer Vorschlag die Transaktionskosten im August mehr als halbierte.
Auch die Beweglichkeit selbst nahm sichtbar ab. Die Volatilität von Ethereum sank um 40 Prozent, Solana ging um 16 Prozent zurück und Bitcoin um 26 Prozent. Weniger Spitzen und Täler bedeuten weniger dringende Transaktionen und damit knappere Einnahmen für die Ketten.
Volatilität ist, wie schnell und stark sich Kurse bewegen. Wenn diese Bewegung abnimmt, verschwinden Arbitragemöglichkeiten und Händler zahlen weniger Priority Fees, um Vorrang in einem Block zu erhalten.
Netzwerkumsatz und Fees sind ein Kernindikator für die Aktivität auf einer Blockchain. Sie zeigen, wie viel Nutzer bereit sind zu zahlen für knappen Platz in einem Block und sagen damit etwas über die Gesundheit eines Ökosystems aus.
Tron hält die Kasse am Laufen mit Stablecoins
Trotz des Dips bleibt Tron auf Jahresbasis der größte Fee-Generator mit 3,6 Milliarden Dollar an Einnahmen in den vergangenen zwölf Monaten, laut Daten, die im Bericht zitiert werden. Zum Vergleich: Ethereum kam im selben Zeitraum auf etwa eine Milliarde Dollar.
Diesen Vorsprung verdankt Tron vor allem seiner Rolle bei Stablecoin-Zahlungen. Etwa 51 Prozent aller Tether, der größten Stablecoin, laufen auf dem Tron-Netzwerk. Stablecoins sind digitale Dollar oder Euro, die eins zu eins den Wert der zugrunde liegenden Währung abbilden und unglaublich schnell über die ganze Welt zu versenden sind.
Der gesamte Marktwert von Stablecoins kletterte im Oktober 2025 in Richtung 300 Milliarden Dollar und wächst bereits seit 2023. Das geschieht auf sogenannten Blockchain-Rails, der technischen Infrastruktur, die für nahezu sofortige Abwicklung, niedrige Kosten und vierundzwanzig Stunden pro Tag Verfügbarkeit sorgt.
Für Netzwerke liefert das eine stabile Nachfrage nach Transaktionsraum, aber diese bleibt anfällig für Marktdynamik. Kehrt die Volatilität zurück, dann können die Einnahmen genauso schnell wieder anziehen, wie sie jetzt eingebrochen sind.
Der VanEck-Bericht wirkt negativ, ist aber vor allem wertvoll. Weniger Aktion im Markt bedeutet Ruhe bei Anlegern und weniger Umsatz für Ketten, aber die zugrunde liegende Nachfrage nach Blockspace über Stablecoins bleibt intakt. Für Anleger zählt daher nicht nur der Preis, sondern vor allem die Nutzung der Kette selbst.
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