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Kryptowährungen mit Fokus auf Privatsphäre werden auch im kommenden Jahr beliebt bleiben und besser performen, denken Experten. Ihrer Meinung nach gibt es einen wachsenden Bedarf an finanzieller Privatsphäre als Folge strengerer Gesetzgebung und immer besserer Blockchain-Analyse.
Dennoch warnen einige vor zunehmendem Druck von Aufsichtsbehörden und Banken. Lies hierzu weiter unten.
Privacy-Coins performten 2025 besser
„Privacy-Coins“ gehörten 2025 zu den am besten performenden Kryptowährungen, stellt eine neue Untersuchung der Kryptobörse KuCoin fest. Privacy-Coins sind Kryptowährungen, mit denen du anonyme Transaktionen durchführen kannst, die nicht öffentlich einsehbar oder nachverfolgbar sind, wie das bei den meisten Kryptowährungen der Fall ist.
Laut Zahlen von KuCoin stiegen die beliebtesten Privacy-Coins Zcash, Monero und Dash im vergangenen Jahr um jeweils 861 Prozent, 123 Prozent und 12 Prozent. Damit performten sie besser als viele andere Kryptowährungen. Auch a16z von Risikokapitalunternehmen Andreessen Horowitz und Investmentgesellschaft Grayscale kamen aktuell zu dieser Schlussfolgerung.

2026: Zunehmender Bedarf an finanzieller Privatsphäre
Man scheint sich größtenteils über die Gründe einig zu sein. Als Folge zunehmender Gesetzgebung, umfangreicher Identifizierungspflichten und immer besserer Analyse von Krypto-Transaktionen werden Transaktionen mit Kryptowährungen immer transparenter und einsehbarer. Für eine wachsende Anzahl von Nutzern wäre finanzielle Privatsphäre dadurch zu einer praktischen Notwendigkeit geworden, anstatt eines ideologischen Strebens.
Die Erwartungen sind daher, dass das Interesse an Privacy-Coins auch im neuen Jahr nicht abnimmt und groß bleibt. Als Folge könnten Privacy-Coins 2026 erneut besser performen als der Rest des Kryptomarktes, so die Experten.
Risiken: Aufsichtsbehörden und Banken
Dennoch warnen einige auch vor Widerstand von Aufsichtsbehörden und Banken. Sie sind jetzt schon kein Fan von Privacy-Coins und manche Gesetzgebung steht der Adoption bereits erheblich im Weg. So gilt in Europa eine umfangreiche Identifizierungspflicht im Rahmen der MiCA-Gesetzgebung, der nicht entsprochen werden kann, wenn Privacy-Coins verwendet werden.
Wegen der Kontroverse haben viele Kryptobörsen in den vergangenen Jahren Privacy-Coins bereits aus ihrem Handelsangebot entfernt.
Eine zunehmende Adoption von Privacy-Coins kann zusätzliche Gegenreaktionen der Behörden auslösen, mit der Folge noch strengerer Regeln oder sogar eines Verbots. Das Sentiment rund um diese Kryptowährungen kann in diesem Fall komplett umschlagen.
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