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Nach einem enttäuschenden 2025 blicken viele Anleger mit gemischten Gefühlen auf das neue Jahr. Die bekannte Marktstruktur, in der Kurssteigerungen von Bitcoin automatisch zu großen Altcoin-Rallys führten, scheint ihre Kraft verloren zu haben. Laut Handelsfirma Wintermute ist das keine vorübergehende Störung, sondern eine fundamentale Verschiebung, die große Folgen für 2026 hat.
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Weniger Raum für Altcoins
Traditionell fungierte Bitcoin als Startpunkt eines Bullenmarktes, wonach sich Kapital schrittweise in Richtung risikoreicherer Altcoins verteilte. In 2025 funktionierte dieser Mechanismus nicht. In einem aktuellen Marktbericht stellt Wintermute fest, dass der traditionelle vierjährige Zyklus immer weniger vorhersehbar wird.
Während frühere Bullenmärkte von einem Kapitalfluss von großen Coins zu kleineren Coins getragen wurden, blieb diese Bewegung im vergangenen Jahr größtenteils aus. Liquidität konzentrierte sich vor allem auf eine begrenzte Gruppe großer Coins, unter anderem durch das Aufkommen börsennotierter Fonds und institutionellen Zufluss.
Die Kernbotschaft des Berichts ist, dass nicht nur das Risikosentiment zählt, sondern vor allem die veränderte Route, über die Kapital in den Markt gelangt.
Kürzere Altcoin-Rallys
Diese Verschiebung hatte deutliche Folgen für den Rest des Marktes. Laut Wintermute wurden Altcoin-Rallys kürzer. Wo Steigerungen früher monatelang anhalten konnten, dauerten Erholungen nun oft nur wenige Wochen. Gleichzeitig stand ein großer Teil des Marktes unter Druck durch einen Mangel an neuem Zufluss.
In 2025 dauerte eine durchschnittliche Steigerung von Altcoins nur noch 19 Tage, gegenüber 61 Tagen ein Jahr zuvor. Obwohl es noch immer vorübergehende Erholungen rund um Themen wie Memecoins und KI gab, fehlte es an Fortsetzung. Laut Wintermute fühlte sich der Markt dadurch taktischer an: kurze Trades rund um Nachrichten und Hypes, anstatt langfristiger Trends.
Drei mögliche Treiber für Erholung
Das Ergebnis ist ein Markt, in dem nur eine Handvoll Kryptowährungen besser abschneidet und Anleger immer selektiver werden. Das macht die Aussichten für 2026 unsicher, aber nicht zwangsläufig düster. Laut Wintermute hängt eine breitere Erholung von mindestens einer der drei folgenden Entwicklungen ab.
Erstens können institutionelle Parteien ihren Fokus erweitern, beispielsweise indem sie nicht nur in Bitcoin und Ethereum investieren. Eine zweite Möglichkeit ist eine neue starke Performance der größten Kryptowährungen, die doch noch eine Marktrally in Gang bringt.
Der dritte und vielleicht schwierigste Faktor ist die Rückkehr privater Anleger. Anleger sind noch immer zurückhaltend nach anhaltender Berichterstattung über Marktmanipulation, deren auch Wintermute beschuldigt wird.
Einige Marktkenner verweisen auch auf das breitere wirtschaftliche Bild. Laut Own Lau, Geschäftsführer bei Clear Street, spielen Zinssenkungen eine Schlüsselrolle. Eine lockerere Politik der Federal Reserve kann die Risikobereitschaft erhöhen. Sieh hier, was Lau genau zu sagen hat:
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