Foto’s: Hiroshi-Mori-Stock/Shutterstock en
Zahlungsriese Stripe prüft eine mögliche Übernahme des Konkurrenten PayPal. Derzeit laufen Sondierungsgespräche, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Noch ist unklar, ob es sich um eine vollständige Übernahme oder lediglich um den Kauf einzelner Geschäftsbereiche von PayPal handelt.
Eine mögliche Übernahme würde zwei der größten Akteure im Fintech-Sektor zusammenbringen. Zudem verfolgen beide Unternehmen ambitionierte Pläne im Kryptobereich. Entsprechend blickt die Kryptoindustrie gespannt auf die Entwicklungen.
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Kurz zusammengefasst
- Laut Bloomberg führt Stripe frühe Gespräche über eine Übernahme von PayPal oder Teilen des Unternehmens.
- Die PayPal-Aktie, die 85 Prozent unter ihrem Rekordhoch von 2021 notiert, legte nach Bekanntwerden der Gerüchte um fast 7 Prozent zu.
- Eine mögliche Übernahme würde zwei große Tech-Unternehmen vereinen, die beide stark in digitale Währungen, insbesondere Stablecoins, investieren.
Gerüchte über Gespräche zwischen PayPal und Stripe
Stripe und PayPal befinden sich möglicherweise in einer frühen Phase von Übernahmegesprächen.
Der Markt reagierte nahezu sofort auf die Spekulationen. Die PayPal-Aktie sprang um fast 7 Prozent nach oben, nachdem die Nachricht publik wurde. Investoren werten das Gerücht als Signal für neue Zukunftsperspektiven des Unternehmens.
PayPal steht in den vergangenen Jahren finanziell unter Druck, unter anderem durch starke Konkurrenz von Apple Pay und Google Pay. Zudem hat sich das Wachstum der Transaktionen auf der Plattform verlangsamt.
Stripe hingegen konnte seinen Unternehmenswert deutlich steigern und wird aktuell mit rund 159 Milliarden US-Dollar bewertet.
PayPal setzt verstärkt auf Krypto
PayPal positioniert sich zunehmend im Bereich Krypto-Zahlungen. So führte das Unternehmen im vergangenen Jahr die Funktion „Pay with Crypto“ ein. Damit können Händler weltweit Zahlungen mit mehr als 100 Kryptowährungen akzeptieren.
Nutzer bezahlen direkt aus ihrer Wallet, ohne dass die Kryptowährungen zuvor in Fiatgeld umgewandelt werden müssen. Dadurch könnten internationale Transaktionskosten im Vergleich zu klassischen Kreditkartenzahlungen um bis zu 90 Prozent sinken.
Zudem haben mittlerweile mehr als 400 Millionen Nutzer Zugang zu Peer-to-Peer-Krypto-Zahlungen über PayPal, darunter Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). Dies gilt als bedeutender Schritt in Richtung breiterer Akzeptanz digitaler Währungen.
Stripe baut eigene Krypto-Infrastruktur auf
Stripe zeigt großes Interesse an Stablecoins und Blockchain-Technologie und investiert aktiv in die Infrastruktur für Krypto-Zahlungen.
Gemeinsam mit Investoren wie Sequoia Capital und Paradigm arbeitet das Unternehmen an der Tempo-Blockchain, einem neuen Netzwerk mit Fokus auf Stablecoins und Zahlungsverkehr.
Tempo erreichte nach einer Kapitalzufuhr von 500 Millionen US-Dollar bereits eine Bewertung von rund 5 Milliarden US-Dollar – ein bemerkenswerter Wert für ein Projekt, das sich noch in der Entwicklung befindet.
Diese Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie. Stripe möchte schnellere, günstigere und transparentere Zahlungsabwicklungen ermöglichen und so die Lücke zwischen traditionellem Fintech und der Kryptowelt weiter schließen.
Beschleunigt diese Kombination die Krypto-Adoption?
PayPal verfolgt das Ziel, Kryptowährungen aus der spekulativen Nische zu holen und als alltägliches Zahlungsmittel zu etablieren. Mit Funktionen wie „Pay with Crypto“ und dem Stablecoin PYUSD setzt das Unternehmen auf praktische Anwendungsfälle im stationären Handel und im Online-Bereich.
Stripe hingegen konzentriert sich stärker auf die technologische Grundlage. Mit Tempo und weiteren Blockchain-Initiativen baut das Unternehmen die Infrastruktur, über die moderne digitale Zahlungen künftig abgewickelt werden sollen.
Für den Kryptomarkt könnte die Kombination beider Ansätze erhebliches Potenzial bergen. Sie könnte zu mehr realen Anwendungsfällen, höherer Akzeptanz bei Unternehmen und Verbrauchern sowie zu einer schnelleren Integration digitaler Währungen in das bestehende Finanzsystem führen.
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