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Kryptoinvestoren verlassen Bitcoin und flüchten wegen Trump in Stablecoins

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Bitcoin unter Druck nach Trump-Crash: Das erwarten Experten jetzt

Foto: Victor Sanchez G / Shutterstock

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheit suchen immer mehr Krypto-Investoren Zuflucht in stabileren Optionen wie Stablecoins und tokenisierten Realwerten (Real-World Assets, RWA).

Unterdessen ziehen sich Investoren von Bitcoin (BTC) und anderen Altcoins zurück, die deutlich an Wert verloren haben. Diese Unsicherheit wird durch Trumps Handelsmaßnahmen angeheizt, was zu einem vorübergehenden Wechsel der Anleger führt.

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Stablecoins und RWAs als sicherer Hafen für Krypto-Händler

Laut Daten der Krypto-Analyseplattform IntoTheBlock nimmt die Nutzung von Stablecoins und RWAs als sicherer Hafen weiter zu, insbesondere aufgrund der jüngsten wirtschaftlichen Unsicherheiten.

Stablecoins sind digitale Währungen, die an stabile Vermögenswerte wie den US-Dollar gekoppelt sind. Dadurch sind sie weniger anfällig für Preisschwankungen. RWAs hingegen ermöglichen es, physische Vermögenswerte wie Immobilien und Kunst zu digitalisieren und über Blockchain-Technologie zu handeln.

Stablecoins und RWAs gewinnen in der Kryptomarktlandschaft zunehmend an Bedeutung, da geopolitische Unsicherheiten und steigende Inflation das Vertrauen in traditionelle Märkte schwächen. Es wird erwartet, dass RWAs bis 2025 die Marke von 50 Milliarden US-Dollar erreichen, während Stablecoins ihre Rolle als sicherer Hafen weiter stärken.

Geopolitische Spannungen beeinflussen den Bitcoin-Markt

Die zunehmenden geopolitischen Spannungen und die Bedrohung durch Handelshemmnisse, wie die von US-Präsident Donald Trump eingeführten Maßnahmen, tragen zur steigenden Nachfrage nach stabilen Investitionen bei. Juan Pellicer von IntoTheBlock stellt fest:

„Investoren sind aufgrund der politischen Unsicherheit vorsichtiger geworden, was sie dazu veranlasst, Zuflucht in sicheren Vermögenswerten zu suchen“, so Pellicer.

Investoren ziehen sich mittlerweile von Kryptowährungen wie Bitcoin zurück. Auch Altcoins wie Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) verzeichnen große Verluste. Seit der Ankündigung von Handelstarifen durch den US-Präsidenten Donald Trump im Januar ist Bitcoin um 19 Prozent gefallen. Anfangs führten seine pro-krypto-freundlichen Positionen zu einem beispiellosen Kursanstieg.

Unmittelbar nach den Wahlen im November 2024 schnellten die Handelsvolumina auf fast 132 Milliarden US-Dollar pro Tag in die Höhe, verglichen mit einem Durchschnitt von 30 bis 40 Milliarden US-Dollar in den Monaten zuvor. Dieser Anstieg war auf Optimismus hinsichtlich eines günstigeren regulatorischen Umfelds unter der neuen Regierung zurückzuführen.

Mittlerweile scheint die Wirkung des sogenannten „Trump-Effekts“ nachgelassen zu haben, und der Markt kehrt auf das Niveau vor den Wahlen zurück. Die Kryptomärkte scheinen derzeit vor allem von Klarheit und Stabilität zu profitieren.

Sollte Donald Trump mehr Klarheit über seine wirtschaftliche Strategie oder über die Regulierung von Kryptowährungen schaffen, könnten sich die Kryptokurse möglicherweise wieder beruhigen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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