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Die Vera Rubin-Architektur ist Nvidias neue Generation von Chip-Design. Damit setzt der Megakonzern einen weiteren Schritt, um KI-Rechenleistung günstiger und effizienter zu machen.
Die Einführung des neuen Nvidia-Chips scheint vielleicht eine Bedrohung für Krypto-Projekte zu sein, die auf geteilter GPU-Kapazität laufen. Der Markt sieht das anders. Anleger scheinen bereits einer steigenden Nachfrage nach KI-Kryptowährungen vorauszueilen.
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Günstigere KI verändert das Spielfeld für Chip-Netzwerke
Die Vera Rubin-Architektur, benannt nach der Astronomin Vera Rubin, besteht aus sechs eng aufeinander abgestimmten Chips, die gemeinsam KI-Modelle effizienter trainieren und betreiben. Laut Nvidia-CEO Jensen Huang befindet sich die Plattform mittlerweile in vollständiger Produktion und ist vor allem für großangelegte Rechenzentren gedacht. Dadurch sinken die Kosten pro KI-Workload erheblich, schreibt der Chef des Milliardenkonzerns:
Vera Rubin is in full production.
We just kicked off the next generation of AI infrastructure with the NVIDIA Rubin platform, bringing together six new chips to deliver one AI supercomputer built for AI at scale.
Here are the top 5 things to know 🧵 pic.twitter.com/TiQKUK4eY3
— NVIDIA (@nvidia) January 6, 2026
Paradoxon
Für dezentralisierte GPU-Netzwerke wie Render klingt dies wie ein Rückschlag. Ihr Geschäftsmodell stützt sich auf teure und knappe GPUs. Aber frühere technologische Sprünge zeigen, dass das Ergebnis oft überraschend ist.
Frühere Effizienzschritte in der Computerwelt, wie der Aufstieg des Cloud Computing bei Amazon Web Services, sorgten nicht für weniger Nachfrage. Im Gegenteil, die Nutzung nahm zu. Niedrigere Kosten machen neue Anwendungen rentabel und ziehen neue Nutzer an.
Dieser ökonomische Effekt ist als Jevons Paradox bekannt. Effizientere Technologie führt nicht zu weniger Konsum, sondern gerade zu zusätzlicher Nachfrage. Für KI bedeutet dies, dass günstigere Modelle die Nachfrage nach GPU-Stunden gerade explodieren lassen können.
Render profitiert von Flexibilität und Knappheit
Diese Dynamik scheint sich jetzt auch im Kryptomarkt abzuzeichnen. Projekte wie Render, Akash und Golem stiegen in der vergangenen Woche um mehr als 20 Prozent. Dies sind sogenannte GPU-Sharing-Projekte, was bedeutet, dass sie Rechenleistung von Grafikkarten teilen, sodass andere diese mieten können, um KI zu betreiben.
Render stach mit einem Anstieg von 67 Prozent in der ersten Woche von 2026 heraus. Diese Kryptowährung lässt Nutzer ungenutzte Rechenleistung von Grafikkarten für 3D-Arbeit, Effekte und das Training von KI mieten, ohne allerlei teure Verträge.

Knappheit von GPUs
Durch den KI-Boom ist eine große Knappheit für GPUs entstanden. Wichtige Komponenten wie High-Bandwidth Memory (HBM) sind begrenzt verfügbar. Dieses wichtige Speicherchip-Bauteil ist zu wenig verfügbar, wodurch KI-Chips schwieriger und später geliefert werden können. Hersteller wie SK Hynix und Micron haben ihre gesamte Produktion für dieses Jahr bereits verkauft.
Diese strukturellen Engpässe schaffen Raum für dezentralisierte Optionen. Netzwerke wie Render agieren außerhalb der straffen Lieferketten großer KI-Unternehmen und konzentrieren sich auf kurze und flexible Aufträge. Sie lösen die Knappheit nicht auf, bieten aber eine Alternative.
Auch innerhalb des Mining-Sektors verschiebt sich der Fokus. Durch unter anderem das Bitcoin-Halving suchen Miner nach neuen Einkommensquellen. Infrastruktur für Mining erweist sich oft als geeignet für KI und High-Performance Computing. Dies verstärkt die Kopplung zwischen KI und Krypto erheblich.
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