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In den vergangenen Wochen erreichten Gold und Silber neue Rekorde. Im gleichen Zeitraum fiel Bitcoin. Ein bekannter Marktanalyst glaubt, dass Krypto erst wieder steigen kann, wenn Edelmetalle fallen.
Warum Gold und Silber jetzt die Aufmerksamkeit auf sich ziehen
Gold und Silber stiegen stark, weil viele Anleger unsicher sind. Sie wissen nicht genau, was der Markt tun wird und suchen deshalb Sicherheit. Das ist jetzt deutlich zu sehen. Viele Anleger wählen eher Edelmetalle wie Gold und Silber als Krypto.
Tom Lee ist ein bekannter Marktanalyst und arbeitet beim Forschungsunternehmen Fundstrat. In einem Interview auf CNBC, einem amerikanischen Nachrichtensender über Wirtschaft und Märkte, erklärte er seine Sichtweise.
Lee sagt, dass viele Menschen unter FOMO (fear of missing out) leiden. Das ist die Angst, Gewinne zu verpassen. Wenn Gold steigt, kaufen manche lieber Gold als Krypto. Laut Lee gerät Krypto dadurch in den Hintergrund. Er erwartet, dass das Interesse zurückkommt, sobald Gold und Silber weniger stark steigen.
Was Lee über den Dollar und Zinsen sagt
Lee erklärt, dass ein schwächerer Dollar oft für Krypto hilft. Ein schwacher Dollar bedeutet, dass die Währung weniger wert wird. Laut ihm steigen Anleger dann schneller auf Risiko um, wie Bitcoin.
Auch eine ruhigere Zinspolitik spielt laut Lee eine Rolle. Die Zentralbank der Vereinigten Staaten heißt Federal Reserve. Sie bestimmt die Zinsen. Wenn die Zinsen weniger streng werden, gehen Anleger häufiger Risiken ein.
$DXY is now back to its 15-year support trendline.
A monthly close below this will push risk-on assets into a multi-year uptrend. pic.twitter.com/ugU9JwuThV
— Ted (@TedPillows) January 24, 2026
Ein anderer Analyst, Ted Pillows, schaut auf den Kurs des Dollars. Er sagt, dass der Dollar jetzt auf einem wichtigen Niveau steht. Fällt der Dollar darunter, steigen Risikoanlagen oft mit.
Darunter fallen laut Pillows auch Krypto. Dennoch sieht Lee jetzt noch wenig Momentum im Kryptomarkt. Er sagt, dass der Markt zuvor einen schweren Schlag erhielt, bei dem viele Menschen Geld verloren. Dadurch sind viele Händler vorsichtiger und gehen weniger Risiken ein.
Warum Krypto laut ihm noch zurückbleibt
Lee verweist auf den Crash im Oktober. In diesem Zeitraum verloren viele Parteien Geld. Danach wurden Händler vorsichtiger und nutzten weniger Leverage. Das bedeutet, dass sie weniger geliehenes Geld einsetzen, um zu handeln.
Durch die geringere Nutzung von Leverage bewegen sich Kurse weniger schnell. Laut Lee bremst das die Erholung des Kryptomarktes. Er sagt, dass die Basis von Krypto zwar stärker wird. Dennoch bleiben Preise zurück, solange Gold und Silber so stark steigen.
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