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Die Krypto-Plattform Drift, die auf dem Solana-Netzwerk läuft, ist das Ziel eines ausgeklügelten Hacks geworden. Am 1. April stahlen Angreifer stolze 243 Millionen Euro. Laut der Plattform war dies kein einfacher technischer Fehler, sondern das Ergebnis einer Undercover-Operation, die sechs Monate gedauert hat.
Kurz zusammengefasst
- Die Krypto-Plattform Drift verlor am 1. April 243 Millionen Euro durch einen Hack.
- Der Hack war das Ergebnis einer sechs Monate dauernden Operation, bei der die Täter das Vertrauen von Mitarbeitern gewannen.
- Ermittler vermuten stark, dass eine Hackergruppe mit Verbindungen zu Nordkorea hinter dem Angriff steckt.
Vertrauen durch Scheinfirma und Meetings aufbauen
Die Operation begann bereits im Herbst 2025. Die Hacker gaben sich als professionelles Handelsunternehmen aus und nahmen Kontakt zu Mitarbeitern von Drift auf. In den folgenden sechs Monaten bauten sie über Gespräche auf Telegram und sogar persönliche Treffen auf großen Kryptobörsen im Ausland eine Vertrauensbasis auf.
Um ihre Tarnung zu festigen, zahlten die Angreifer zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 mehr als eine Million Dollar aus eigenen Mitteln in einen Fonds auf der Drift-Plattform ein. So erweckten sie den Eindruck, ein seriöser und vermögender Partner zu sein.
Der digitale Einbruch
Sobald die Hacker das Vertrauen gewonnen hatten, schlugen sie zu. Dafür nutzten sie wahrscheinlich zwei Methoden. Ein Mitarbeiter lud möglicherweise Schadsoftware herunter, die als Hilfsprogramm für ihren Fonds getarnt war. Ein anderer Mitarbeiter wurde dazu gebracht, eine schädliche Test-App für eine neue Digitale Wallet zu installieren.
Unmittelbar nach dem Diebstahl von 243 Millionen Euro verwischten die Angreifer ihre Spuren. Die Chatgespräche auf Telegram wurden gelöscht und die Schadsoftware zerstörte sich selbst.
Unmittelbare Folgen: Kurseinbruch und Kritik
Die Angreifer tauschten die gestohlenen Kryptomünzen sofort in rund 232 Millionen Euro in Ethereum (ETH) um. Der Hack hatte erhebliche Folgen für Drift: Der Wert des eigenen DRIFT-Tokens fiel um mehr als 41 Prozent.
Das Team hinter Drift hat daraufhin alle Funktionen der Plattform eingestellt. Nutzer können kein Geld mehr einzahlen oder abheben.
Nordkoreanische Hackergruppe im Visier
Ermittler vermuten stark, dass die nordkoreanische Hackergruppe UNC4736 hinter der Operation steckt.
Die Personen, die Mitarbeiter von Drift persönlich trafen, waren auffälligerweise wahrscheinlich keine Nordkoreaner. Vermutlich heuerte die Hackergruppe dafür Mittelsmänner aus anderen Ländern an.
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