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CEO der Bank of America warnt: „Stablecoins können Billionen aus Banken abziehen“

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CEO der Bank of America warnt: „Stablecoins können Billionen aus Banken abziehen“

Foto: Shutterstock / Jonathan Weiss

Machen Stablecoins die traditionelle Bankenwelt nervös? Jetzt, wo offen über Billionen an Sparguthaben gesprochen wird, die möglicherweise von Bankkonten zu Blockchains umziehen, werden Stablecoins zu einem großen Konkurrenten für traditionelle Sparkonten.

Der CEO von Bank of America sieht seine eigene Bank das überleben, warnt aber, dass das breitere Banksystem einen heftigen Schlag von dieser Verschiebung erleiden könnte.

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Stablecoins stellen Risiko für Bankeinlagen dar

Während einer Konferenz für Bank-of-America-Investoren, bei der die Bank ihre Zahlen für Ende 2025 vorstellte, sprach CEO Brian Moynihan über den Aufstieg von Stablecoins. Seiner Meinung nach ist es durchaus denkbar, dass bis zu 6 Billionen Dollar (5,1 Billionen Euro) an Bankeinlagen zu dollar-gebundenen Kryptos und verwandten Produkten verschoben werden.

Dieses Geld verschwindet damit von den Bilanzen der Banken, und genau diese Einlagen sind entscheidend, um Kredite zu vergeben.

Moynihan machte klar, dass Bank of America sich an die Wünsche der Kunden anpassen wird, aber seine Sorgen gelten vor allem dem Systemniveau. Wenn Sparguthaben massenhaft abfließt, müssen Banken alternative Finanzierungen auf dem Großhandelsmarkt suchen.

Das ist teurer, und diese Kosten landen letztendlich bei Verbrauchern und Unternehmen, die Kredite aufnehmen wollen. Insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen würden die Auswirkungen zuerst spüren.

„Und das ist die größere Sorge, die wir alle bei [dem US-Kongress] angesprochen haben“, sagte Moynihan.

Laut ihm sind Einlagen keine technische Fußnote, sondern der Treibstoff des Bankensystems. Weniger Einlagen bedeutet schlicht weniger Kredit.

Risiken des GENIUS Act

Die Diskussion findet vor dem Hintergrund neuer US-Gesetzgebung statt. Mit dem GENIUS Act wurde letztes Jahr ein föderales Rahmenwerk für Stablecoin-Emittenten eingeführt. Banken finden jedoch, dass dieses Gesetz unzureichend ist.

Obwohl Stablecoin-Emittenten offiziell keine Zinsen auszahlen dürfen, sehen Banken immer mehr kreative Konstrukte, bei denen Nutzer dennoch eine Form von Rendite erhalten. Das macht Stablecoins in der Praxis attraktiver als ein traditionelles Sparkonto.

Die American Bankers Association schlug dort Anfang Januar bereits Alarm in einem Brief an den Senat. Ihrer Ansicht nach drohen „gefährliche Lücken“ im Gesetz dazu zu führen, dass Sparguthaben strukturell aus dem Banksystem abfließt, mit direkten Folgen für Haushalte und das KMU.

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Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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