Foto: Steve Sanchez Photos/Shutterstock
BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt, wird keine Investmentfonds für „exotische“ Kryptowährungen anbieten. Der Fokus bleibt auf den beiden größten Akteuren, Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH), auch nach der kürzlichen Einführung eines neuen Fonds für Ethereum.
Damit erhält die Hoffnung auf eine durch neue Fonds angeheizte Altcoin-Saison einen deutlichen Dämpfer.
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Kurz zusammengefasst
- BlackRock plant keine Investmentfonds für „exotische“ Kryptowährungen.
- Der neue Ethereum-Fonds verzeichnete am ersten Tag 43,5 Mio. US-Dollar Zuflüsse.
- Der Bitcoin-Fonds IBIT hat seit dem Start bereits über 63 Mrd. US-Dollar eingesammelt.
Fokus auf die großen Zwei: Bitcoin und Ethereum
Robert Mitchnick, Leiter für digitale Währungen bei BlackRock, betont, dass das Unternehmen einen „durchdachten Ansatz“ für sein Krypto-Angebot verfolgt. Er sieht zwar, dass Wettbewerber mit komplexeren Produkten experimentieren, erklärt jedoch, dass BlackRock bewusst Abstand davon nimmt.
Laut Mitchnick konzentriert sich die Nachfrage der Anleger fast vollständig auf Bitcoin und Ethereum.
„Es gibt zwar Interesse an anderen Kryptowährungen, aber dieses ist begrenzt“, sagt er.
Eine neue Kryptowährung komme erst für einen Fonds infrage, wenn sie ausgereift, groß genug und leicht handelbar sei.
Neue Produkte, aber keine Experimente
Die vorsichtige Strategie bedeutet jedoch nicht, dass BlackRock untätig bleibt. Das Unternehmen hat kürzlich einen neuen Fonds aufgelegt: den iShares Staked Ethereum Trust (ETHB).
Mit diesem Fonds können Anleger eine zusätzliche Rendite erzielen. Das geschieht, indem ihr Ethereum für die Sicherung des Netzwerks eingesetzt wird – ein Prozess, der Staking genannt wird.
Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an einem Bitcoin Premium Income ETF. Dieser Fonds soll zusätzliche Einnahmen generieren, indem spezielle Optionen auf die im Fonds enthaltenen Bitcoin verkauft werden.
Milliarden an Zuflüssen für Ethereum
Die Strategie scheint zu funktionieren. Der neue Ethereum-Fonds ETHB verzeichnete am ersten Tag Zuflüsse von 43,5 Millionen US-Dollar.
Die bestehenden Fonds sind sogar noch erfolgreicher. Der iShares Bitcoin Trust (IBIT), der im Januar gestartet wurde, hat inzwischen mehr als 63 Milliarden US-Dollar an Investitionen angezogen. Der iShares Ethereum Trust (ETHA) sammelte seit Juli fast zwölf Milliarden US-Dollar ein.
Mitchnick beschreibt die Investoren im Bitcoin-Fonds als langfristig orientierte Anleger. Seiner Ansicht nach nutzen sie Kursrückgänge vor allem als Gelegenheit, um mehr Bitcoin nachzukaufen.
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