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Bitcoin erholt sich nach KI-Crash: Tiefster Kurs seit 15 Monaten

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Bitcoin erholt sich nach KI-Crash: Tiefster Kurs seit 15 Monaten

Foto: Bordovski Yauheni/Shutterstock

Der Bitcoin (BTC)-Kurs ist gestern – zum wiederholten Male in kurzer Zeit – von einer Klippe gestürzt. Diesmal fiel er auf den niedrigsten Stand seit November 2024. Der Auslöser war vor allem ein großes KI-Unternehmen, das an den Börsen für Panik sorgte.

Doch Bitcoin – und auch der Rest des Kryptomarkts – konnte sich erneut stark erholen. Grund dafür war das Ende des sogenannten Government Shutdowns in den USA.

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BTC fällt stark – und erholt sich teilweise

Am gestrigen Vormittag lag der Bitcoin-Kurs noch bei 79.000 US-Dollar, verbrachte jedoch den Großteil des Tages knapp über der Marke von 78.000 Dollar.

Bereits am Montag war es nicht gelungen, die Marke von 79.000 Dollar nachhaltig zu durchbrechen, nachdem sich der Kurs von einem Tiefstand von 74.550 Dollar erholt hatte. Am Abend fiel Bitcoin dann weiter.

Innerhalb von drei Stunden stürzte der Kurs um 6,5 % ab – von 78.000 auf 72.900 US-Dollar. Das ist der tiefste Stand seit dem 6. November 2024 – dem Tag, an dem Donald Trump als Sieger der US-Präsidentschaftswahl bekannt gegeben wurde.

Der Bitcoin-Kurs der letzten 24 Stunden – Quelle: CoinGecko

Wie üblich zog Bitcoin den gesamten Kryptomarkt mit nach unten. Auslöser des Einbruchs war diesmal die Wall Street: Eine neue KI-Automatisierungslösung des Unternehmens Anthropic löste eine breit angelegte Verkaufswelle aus.

Insbesondere Softwareunternehmen und Finanzdienstleister gerieten stark unter Druck, da Investoren befürchten, dass künstliche Intelligenz traditionelle Geschäftsmodelle schneller untergräbt als bislang angenommen.

Um 20:00 Uhr wurde der Tiefpunkt erreicht – just in dem Moment, als die Nachricht publik wurde, dass das US-Repräsentantenhaus wie erwartet ein Finanzpaket verabschiedet hat. Nach nur drei Tagen war der Government Shutdown damit wieder beendet.

Das sorgte für Erleichterung an den Märkten – auch Bitcoin reagierte positiv. Zwei Stunden später hatte sich ein Großteil des Kursrutsches bereits wieder ausgeglichen.

In der folgenden Grafik zeigt sich, dass Bitcoin von einem wichtigen Kursniveau abgeprallt ist, das im Jahr 2024 lange Zeit für erheblichen Verkaufsdruck gesorgt hatte. Nun liegt es an den Käufern, dieses Niveau zu verteidigen – andernfalls droht ein weiterer Rückgang in Richtung 60.000 Dollar.

Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Bitcoin-Kurs auf der Krypto-Börse OKX bei 76.382 US-Dollar. Auf der Plattform Bitvavo entspricht das einem Euro-Wert von 64.603 Euro. Im Vergleich zu vor 24 Stunden notiert BTC damit 2,65 % im Minus.

Seltenes Bild am Kryptomarkt

Bemerkenswert war gestern, dass der restliche Kryptomarkt weniger stark fiel als Bitcoin selbst. Das zeigt sich auch an der stark gesunkenen Bitcoin-Dominanz – also dem Marktanteil von BTC am Gesamtmarkt.

Ethereum (ETH) erlitt zunächst einen noch stärkeren Rückschlag, konnte sich aber ebenfalls eindrucksvoll erholen. Die größte Altcoin steht aktuell mit einem Tagesverlust von 2,18 % sogar etwas besser da als Bitcoin.

Ripple (XRP) liegt 0,64 % im Minus, Dogecoin (DOGE) hingegen 1,31 % im Plus. Cardano (ADA) verzeichnet ein leichtes Plus von 0,29 %. Der größte Verlierer innerhalb der Top 10 ist Solana (SOL) mit einem Rückgang von 5,93 %.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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