Foto: Kirkam/Shutterstock en
Ich blicke auf diesen Dienstag und spüre, dass da etwas in der Luft liegt – ein Hauch von Neubeginn, von Bewegung. Die Märkte senden derzeit Signale, wie ich sie zuletzt um die Jahrtausendwende erlebt habe.
Eine sogenannte „Alles-Rallye“, die nicht nur von ein paar Tech-Riesen getragen wird, sondern sich über breite Marktsegmente erstreckt. Das weckt bei mir Euphorie – aber auch Vorsicht.
Wirtschaft stark, Arbeitsmarkt unter Druck
Was mir sofort auffällt: Die Produktivität feiert ein Comeback. Dank des KI-Schubs sinken die Lohnstückkosten, und die Inflation bleibt erstaunlich stabil. 63 % der Unternehmen im S&P 500 schlagen den Index – das ist beeindruckend.
Dennoch: Der Anleihenmarkt ist nervös, Renditen klettern auf 4,26 %, und der Arbeitsmarkt beginnt erste Schwächen zu zeigen. Für mich bedeutet das: Der Bullenmarkt lebt, aber er läuft auf einem schmaleren Grat. Fehler dürfen wir uns nicht mehr viele leisten.
Inmitten geopolitischer Spannungen – Stichwort US/EU-Handelskrieg – zeigt sich Bitcoin (BTC) für mich als ruhender Pol. Um die 92.500 $ hält sich der Kurs stabil, und laut Glassnode ließ der Verkaufsdruck zu Wochenbeginn stark nach.
Ich sehe deutlich: Institutionelle Akteure nutzen Rücksetzer gezielt für Käufe. Bitcoin hat sich in meinen Augen von einem spekulativen Asset zu einem legitimen „Makro-Hedge“ entwickelt. Die Marktteilnehmer werden professioneller, die Fundamentaldaten stärker.
Ich erwarte den nächsten „Leg Up“ nicht mehr als Spekulation, sondern als logische Konsequenz.
Ethereum-Nutzer aufgepasst: „Fusaka“ bringt Schattenseiten
Während viele die Vorteile des Ethereum (ETH)-Upgrades „Fusaka“ feiern – besonders die deutlich gesunkenen Transaktionsgebühren –, sehe ich auch die Kehrseite. Der neue Kostenrahmen lockt Betrüger an.
Die „Address Poisoning“-Angriffe nehmen zu: Scammer senden minimalste Beträge von Adressen, die euren sehr ähneln. Wer unachtsam aus der Historie kopiert, läuft Gefahr, seine Assets zu verlieren.
Ich rate deshalb dringend: Jede Zieladresse Buchstabe für Buchstabe prüfen. Gerade jetzt, wo Ethereum wächst, müssen wir als Community achtsamer sein.
Wall Street macht ernst – Washington zögert
Gestern war für mich ein Wendepunkt. Während der „Clarity Act“ in Washington stockt und Coinbase-Chef Armstrong seine Unterstützung zurückzieht, schaffen NYSE und ICE Tatsache. Eine 24/7-Plattform für den Handel mit tokenisierten Aktien und ETFs ist in Planung – vollständig auf Blockchain-Basis.
The NYSE says it is developing a platform for trading “tokenized” securities, putting the heft of the 233-year-old exchange behind Wall Street’s growing embrace of the technology behind bitcoin https://t.co/lu8c6ySh98
— The Wall Street Journal (@WSJ) January 19, 2026
Für mich ist das ein Meilenstein. Wenn die älteste Börse der Welt „on-chain“ geht, ist das ein Ritterschlag für unsere Branche. Und ein Weckruf für die Politik.
Injective: Deflation als Strategie
Auch im Altcoin-Sektor passiert Spannendes. Die Injective-Community hat mit überwältigender Mehrheit eine Änderung der Tokenomics beschlossen. Weniger Neuausgabe, dafür aggressives „Buyback and Burn“.
Für mich ist das ein klares Zeichen: Die Community glaubt langfristig an den Wert ihrer Chain – und handelt entsprechend. In Zeiten, in denen viele Projekte inaktiv wirken, ist dieses Signal umso stärker.
Der Dienstag beginnt mit Kraft – aber nicht kopflos. Ich spüre Optimismus, aber auch die Notwendigkeit, genauer hinzusehen. Krypto entwickelt sich weiter, reift – und bekommt Rückenwind von Seiten, von denen wir es früher nicht erwartet hätten.

Wenn Bitcoin als „sicherer Hafen“ gilt und Wall Street „on-chain“ geht, ist es an uns, diese Bewegung klug zu begleiten.
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