Gino Presti Gino Presti
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XRP stürzt unter 2 Dollar, Anleger fliehen – was jetzt?

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Foto: Artit Wongpradu / Shutterstock

XRP hat einen schmerzhaften Schlag erhalten. Der Kurs dieser Kryptowährung tauchte kurzzeitig unter die psychologische Grenze von 2 Dollar. Mittlerweile hat sich die Kryptowährung leicht erholt, aber die Frage ist, wie lange das so bleibt.

Dies ist möglicherweise nicht einfach nur ein Dip. Während der gesamte Kryptomarkt durch zunehmende politische und wirtschaftliche Spannungen in den Ausverkauf gerät, ergreifen Anleger die Flucht und das Vertrauen verschwindet unglaublich schnell.

Jetzt hängt eine Gewitterwolke und eine wichtige Frage über dem Kryptomarkt: Ist dies eine vorübergehende Schockreaktion oder der Beginn eines viel größeren Falls?

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Kurz zusammengefasst

  • XRP stürzte in kurzer Zeit stark ab und erreichte sogar 1,85 Dollar. Damit verdampfte praktisch der gesamte Gewinn vom Januar.
  • Trotz des Kursdrucks bleiben die Zuflüsse in XRP-ETFs stark und die Fonds verwalten mittlerweile zusammen 1,28 Milliarden Dollar.
  • Der Verkaufsdruck kommt vor allem durch Unruhe im Markt. Anleger meiden Risiken aufgrund geopolitischer Bedrohungen und möglicher Importzölle.

Politische Unruhe trifft den gesamten Kryptomarkt

Der Dip von XRP steht nicht allein da. Auch andere große Kryptowährungen gaben nach und mehrere Kurse in den Top zehn gingen sichtbar nach unten. Das deutet darauf hin, dass Anleger momentan lieber an der Seitenlinie stehen als neue Risiken einzugehen.

Spannungen rund um Geopolitik und Handel sorgen für Unsicherheit, wodurch Gewinnmitnahmen sich beschleunigen und Positionen schneller abgebaut werden, auch wenn es keine negativen Nachrichten gibt, die direkt mit Krypto zu tun haben.

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XRP-Kurs stürzt plötzlich ab

Die schärfste Bewegung kam nachts. XRP sackte in etwa zwei Stunden um ab und erreichte einen Tiefpunkt bei rund 1,85 Dollar. Danach erholte sich der Kurs kurz und stabilisierte sich bei etwa 1,95 Dollar, aber der Schaden war da bereits angerichtet.

Die Grenze von 2 Dollar erwies sich als wichtiger Wendepunkt. XRP schloss zuvor noch bei rund 1,99 Dollar, zeigte damit aber, dass die Unterstützungszone zu brechen begann. Das Ergebnis ist, dass praktisch der gesamte Gewinn, den XRP in den ersten Wochen des Januars aufgebaut hatte, mit einem Schlag weggewischt wurde.

Der XRP-Kurs in den letzten 24 Stunden. Quelle: Coingecko.

Diese Entwicklung bei XRP ist auffällig

Gegenüber der Kursgewalt stehen auffällig positive Geldstromnachrichten. Die XRP-ETFs in den Vereinigten Staaten, die am 14. November letzten Jahres gestartet wurden, sahen monatelang Zuflüsse. Anfang Januar folgte jedoch erstmals ein deutlicher Rückschlag. Am 7. Januar wurde ein Nettoabfluss von 40,8 Millionen Dollar gemeldet.

Mittlerweile hat sich dieses Bild wieder umgedreht und die Geldströme färben sich erneut grün. Die Fonds kamen zusammen auf fast 57 Millionen Dollar Nettozufluss und nach zehn Wochen verwalten die XRP-ETFs gemeinsam etwa 1,28 Milliarden Dollar, was auf anhaltendes Interesse trotz des kurzfristigen Kursdrucks hinweist.

Das machen große Investoren

Trotz der Volatilität scheinen große Akteure das Vertrauen nicht vollständig zu verlieren. Laut Analyst Ali Martinez kauften große Investoren in der vergangenen Woche mehr als 50 Millionen XRP. Dies ist auffällig, weil diese sogenannten Wale in den Monaten zuvor eher häufiger verkauften.

Auch On-Chain-Signale weisen auf starke Nachfrage hin. So ist der Vorrat an XRP auf Binance laut CryptoQuant in sechs Monaten um etwa 10 Prozent gesunken. Wenn Kryptowährungen von einer Börse verschwinden, bedeutet das oft, dass Anleger sie in eigene Wallets verschieben und sie weniger schnell verkaufen wollen. Dies kann sich kurzfristig durchaus positiv auf den XRP-Kurs auswirken.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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