Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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Krypto im Dezember: Bitcoin stabil, XRP zieht Kapital an

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Kolumnen
Krypto - Radar: Große Unruhe an der Börse, doch Krypto bleibt stabil

Foto: Anton Zubchevskyi/Shutterstock

Die Woche startet mit einem typischen Dezemberbeginn, wenn es um Krypto geht: Wenig Bewegung auf den Charts, dafür umso mehr Dynamik im Hintergrund.

Während Bitcoin (BTC) rund um die Marke von 89.000 Dollar pendelt und Ethereum (ETH) bei 3.118 Dollar steht, zieht XRP mit seinen ETFs weiter Kapital an. Ich nehme euch mit durch die wichtigsten Entwicklungen.

Zwischen Jahresende und Marktberuhigung: Was bei Bitcoin passiert

Der Bitcoin-Preis bewegt sich aktuell kaum – auf den ersten Blick scheint Stillstand zu herrschen. Doch der Schein trügt. Viele Marktteilnehmer ziehen sich zum Jahresende zurück, Liquidität wird knapper, und kurzfristige Spekulationen gehen deutlich zurück.

FlowDesk beschreibt den Markt als ruhig, mit wenig Hebelwirkung und begrenzter Volatilität. Die Händler konzentrieren sich zunehmend auf Bilanzmanagement statt auf kurzfristige Wetten.

Glassnode liefert spannende On-Chain-Daten: Unternehmen mit Krypto-Treasury fangen wieder an, innerhalb dieser Seitwärtsphase kontinuierlich Bitcoin zu akkumulieren.

Der Besitz verschiebt sich damit weiter hin zu langfristig orientierten Investoren. Das spricht für Stabilität und Vertrauen – trotz der fehlenden Dynamik.

Der Zyklus-Streit: Hat der Vierjahresrhythmus ausgedient?

Immer wieder wird in der Community diskutiert, ob der klassische Bitcoin-Zyklus mit dem Halving als Taktgeber noch relevant ist.

Analyst Markus Thielen sieht das differenziert: Der Zyklus existiert weiter, wird aber nicht mehr vom Halving dominiert, sondern von politischer Großwetterlage, Liquiditätsbedingungen und Wahlzyklen.

Das vierte Quartal in Wahljahren sei historisch besonders oft ein Hochpunkt gewesen – ein interessanter Gedanke. Noch klarer formuliert es Arthur Hayes.

Nicht das Halving, sondern globale Liquidität sei seit jeher der wahre Taktgeber des Kryptomarkts. Das macht das Timing für Investoren komplexer, aber realistischer.

Großbanken bleiben vorsichtig, XRP überrascht positiv

Während Barclays für 2026 eine vorsichtigere Haltung gegenüber dem Kryptomarkt einnimmt – unter anderem wegen sinkender Handelsvolumina und fehlender Katalysatoren – erlebt XRP einen kleinen Höhenflug.

Die neuen Spot-ETFs ziehen seit ihrer Einführung konstant Kapital an. In nur 30 Handelstagen flossen netto rund 990 Millionen US-Dollar in die Fonds, das verwaltete Vermögen liegt bei über 1,18 Milliarden Dollar.

Beeindruckend ist vor allem die Konstanz dieser Zuflüsse – ein starkes Zeichen institutionellen Interesses. XRP scheint sich in dieser Phase vom Rest des Markts abzusetzen.

Während Bitcoin- und Ethereum-ETFs zuletzt mit Schwankungen bei den Zuflüssen zu kämpfen hatten, wirkt XRP wie eine strategische Position für Anleger, die auf Zahlungsabwicklungen setzen. Das Asset bekommt damit eine neue Rolle im institutionellen Portfolio-Mix.

Meme-Coins: Nicht vorbei, nur anders

Auch Meme-Coins sind wieder Thema – allerdings in neuem Licht. Nach den massiven Korrekturen in 2025 erklären viele das Thema für erledigt. Grossman von MoonPay widerspricht: Die Idee, Aufmerksamkeit zu tokenisieren, bleibt bestehen.

Die wilden Exzesse sind zwar vorbei, aber das Konzept reift weiter. Auch das gehört zur Entwicklung eines Marktes. Obwohl die Preise derzeit wenig spektakulär wirken, passiert im Hintergrund eine Menge.

Bitcoin konsolidiert, XRP überzeugt, und der Markt reift weiter. Für mich ist das eine spannende Phase – ruhig, aber nicht langweilig. Ich bleibe dran – ihr hoffentlich auch!

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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