Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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Handelskrieg & ETH-Stau – Märkte unter Druck

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Kolumnen
Handelskrieg & ETH-Stau - Märkte unter Druck

Foto: AdolescentChat / Shutterstock.com

Wenn ich heute auf die Märkte schaue, kann ich nur sagen: ruhig bleiben! Ja, alles leuchtet rot, und die Nachrichtenlage wirkt wie ein kalter Schauer. Aber lasst euch davon nicht zu sehr runterziehen – wir erleben gerade eine wichtige Reifephase im Kryptomarkt.

Und die beginnt nicht immer mit einem lauen Lüftchen, sondern manchmal mit einem Sturm.

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Bitcoin unter Druck: Politik schlägt Preis

Heute früh kam der erste Schlag: Bitcoin (BTC) fiel innerhalb weniger Stunden um rund 3.500 Dollar und testete die 92.000-Dollar-Marke. Der Auslöser? Ein geopolitischer Konflikt.

Die USA und die EU geraten wegen des Grönland-Konflikts wirtschaftlich aneinander, Trump droht mit neuen Zöllen, und Europa antwortet mit seiner sogenannten „Trade Bazooka“. Die Folge: „Risk Off“-Stimmung, über 860 Millionen Dollar an Positionen wurden liquidiert.

Spannend finde ich: Während Gold und Silber neue Allzeithochs feiern, wird Bitcoin plötzlich wieder wie eine Tech-Aktie behandelt. Kurzfristig enttäuschend – langfristig? Gesund.

Denn Analysten sprechen von einem „Deleveraging“ des Marktes. Überhitzte Positionen fliegen raus, der Markt stellt sich neu auf.

Ethereum: Volle Warteliste, leere Ausstiegsreihe

Und jetzt kommt’s: Während der Bitcoin-Preis wankt, zeigt Ethereum (ETH) seine Stärke – nicht im Kurs, sondern in der Struktur.

Die Warteliste für neue Validatoren ist auf ein Zwei-Jahres-Hoch geklettert, während niemand mehr raus will. Über 2,6 Millionen ETH warten auf Aktivierung.

Das Vertrauen institutioneller Investoren ist riesig. Und parallel ruft Vitalik Buterin zur „Code-Müllabfuhr“ auf – Ethereum soll schlanker, effizienter, nachhaltiger werden.

Im Kontrast dazu setzt Solana (SOL) auf rasantes Wachstum. Zwei Wege, ein Ziel: Zukunftssicherheit.

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Clarity Act: Lieber langsamer als falsch

Auch regulatorisch gibt es Bewegung – oder besser gesagt: ein Innehalten. Der Clarity Act in den USA stockt, weil die aktuelle Version zu tief in DeFi-Daten eingreifen und Erträge auf Stablecoins verbieten wollte.

Coinbase zieht seine Unterstützung zurück, und das ist gut so. Lieber kein Gesetz als ein schlechtes.

Optionen schlagen Futures – der Markt reift

Noch ein Detail, das mir heute aufgefallen ist: Das Open Interest bei Bitcoin-Optionen liegt erstmals über dem der Futures – 75 vs. 61 Milliarden Dollar. Was das bedeutet? Institutionelle sichern sich lieber ab, statt zu spekulieren.

Der Markt beginnt, sich wie ein echtes Finanzsystem zu verhalten – weniger Casino, mehr Struktur. Das ist der Weg zur Stabilität.

Die kommenden Tage werden entscheidend: BIP-Zahlen, Arbeitsmarktdaten, PCE-Inflation – all das wird die Marschrichtung der Fed bestimmen. Bitcoin hält sich wacker an der 92.500-Dollar-Marke.

Für mich gilt: Die kurzfristige Nervosität ist laut – aber das langfristige Fundament wird still und stark gebaut.

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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