Foto: Domenico Fornas/Shutterstock
Kurz vor Weihnachten hat die US-Notenbank (Fed) völlig überraschend ihre Bilanz um 24,4 Milliarden US-Dollar ausgeweitet – der größte Sprung seit der Bankenkrise im März 2023. Und das war kein Einzelfall: In den drei Wochen davor hat sich die Bilanz insgesamt um 45,5 Milliarden Dollar vergrößert.
Für mich als Investor ist das ein klares Signal: Die Zeit des Quantitative Tightening (QT) scheint vorbei zu sein.
Die Fed nennt das Ganze zwar „technische Systempflege“, aber am Ende zählt, wie die Märkte es interpretieren. Und die Botschaft ist eindeutig: Es fließt wieder Geld.
BREAKING: The Fed’s balance sheet surged +$24.4 billion in the week ending December 24th, posting the biggest jump since the March 2023 Banking Crisis.
This marks the 3rd-consecutive weekly increase for a total of +$45.5 billion.
As a result, the Fed’s total assets are up to… pic.twitter.com/g5kzFafg3q
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) January 2, 2026
Was heißt das konkret für 2026?
Für das laufende Jahr rechnet man mit einer weiteren aggressiven Liquiditätszufuhr: Monatliche Käufe von US-Staatsanleihen (T-Bills) im Umfang von 35 bis 55 Milliarden Dollar sind geplant. Damit wird die Gesamtbilanzsumme der Fed wohl bald die psychologisch wichtige Marke von 7 Billionen Dollar überschreiten.
Für mich bedeutet das: Der geldpolitische Wind dreht sich. Statt Liquidität aus dem System zu entziehen, wird jetzt wieder massiv Kapital hineingepumpt – und das hat vor allem für risikobehaftete Assets wie Aktien und Kryptowährungen enorme Auswirkungen.
Warum mich das bullisch stimmt
Historisch gesehen war eine steigende Fed-Bilanz fast immer ein Treiber für Assetpreise. Egal ob Aktien, Bitcoin (BTC) oder Gold – wenn die Notenbanken Geld ins System bringen, steigen tendenziell die Kurse. Warum? Weil Kapital wieder risikofreudiger wird.
Wenn Cash im Überfluss vorhanden ist, sucht es Rendite. Und die findet es oft am Kryptomarkt oder bei Growth-Aktien. Deshalb bin ich für 2026 vorsichtig optimistisch.
Ich habe meine Sparpläne bereits im Dezember angepasst, halte aber auch weiterhin Cashreserven bereit, um auf mögliche Korrekturen flexibel reagieren zu können. Sollte sich der Trend bestätigen, könnte 2026 ein sehr gutes Jahr für Investoren werden.
So verlockend das alles klingt – für mich ist das kein Freifahrtschein für blinde Euphorie. Die Fed versucht, das Ganze nicht wie ein neues QE aussehen zu lassen. Und sollte die Inflation wieder anziehen, könnte der Kurs schnell wieder geändert werden.
Deshalb bleibe ich wachsam, achte auf Marktreaktionen und natürlich auf die nächsten Aussagen der US-Zentralbank. Die Balance zwischen Wachstumschancen und Risikomanagement bleibt auch 2026 das A und O.
Wenn du wissen willst, wie ich konkret auf diese neue Geldpolitik reagiere, dann schau auf meinen YouTube – Kanal!
Ich erkläre dort meine Strategie für Q1 2026, meine Cashquote, meine Krypto-Sparpläne und welche Signale ich jetzt im Markt beobachte.
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