Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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Bitcoin atmet durch, Gold erreicht neues Rekordhoch

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Kolumnen
Bitcoin vs. Gold: Ist digitales Gold im Vorteil?

Foto: Andrew Angelov/Shutterstock

Die Kryptomärkte gönnen sich eine kurze Pause. Bitcoin (BTC) steht bei 121.000 Dollar, Ethereum (ETH) bei 4.461 Dollar. Nach einer Woche voller Rekorde ist das ehrlich gesagt auch völlig in Ordnung.

Trumps Wirtschaftskurs schockt die Märkte
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Gold glänzt, Bitcoin kühlt ab

Ich beobachte die Märkte jeden Morgen mit Spannung – und heute zeigt sich mal wieder, wie stark die Zusammenhänge zwischen traditionellen und digitalen Assets sein können.

Bitcoin hat in den letzten Tagen ein ordentliches Tempo vorgelegt: Von über 126K ging es nun zurück auf 121K Dollar – ein Minus von etwa zwei Prozent. Für mich ist das kein Grund zur Sorge, sondern eher eine gesunde Konsolidierung.

Denn gleichzeitig zieht Gold kräftig an und hat zum ersten Mal die 4.000-Dollar-Marke pro Unze geknackt. Laut ING sind die Goldbestände in ETFs auf dem höchsten Stand seit 2022 – vor allem dank starker Zuflüsse und Käufe von Zentralbanken.

Was steckt dahinter? Der Dollarindex ist auf 98,9 Punkte gestiegen – und wie wir wissen: Ein starker Dollar drückt oft auf risikobehaftete Assets wie Bitcoin. Das ist ein altbekanntes Muster. Trotzdem wirkt die Lage für mich strukturell stabil.

Ein paar Zahlen dazu: Laut CryptoQuant sitzen kurzfristige Whale-Investoren aktuell auf Buchgewinnen von rund 10,1 Milliarden Dollar – davon wurden bereits etwa 5,7 Milliarden an Börsen transferiert.

Für mich ein klares Signal: Gewinnmitnahmen, keine Panikverkäufe. Analysten wie Deribit und K33 Research sprechen eher von einer gesunden Marktbereinigung – nicht von einem Bruch des Aufwärtstrends.

Eine Rückkehr in die Range zwischen 118K und 120K halten sie für möglich, aber weiterhin stabil unterstützt.

Altcoin-ETFs & Polymarket mit Wall-Street-Rückenwind

Auch abseits von Bitcoin tut sich gerade Spannendes. Besonders gefreut habe ich mich über die Entwicklungen bei Altcoin-ETFs: Bloomberg-Analysten berichten, dass die Anträge von Canary Capital für Spot-ETFs auf Litecoin und HBAR fast durch sind.

Die Produkte haben schon Ticker und Gebührenstruktur – einzig der aktuelle US-Shutdown verhindert die Zulassung. Mit 0,95 % Gebühren liegen sie über den Bitcoin-ETFs, aber laut ETF-Experte Eric Balchunas ist das in neuen Segmenten ganz normal.

Richtig aufregend finde ich aber den Schritt der Intercontinental Exchange (ICE) – der Muttergesellschaft der New York Stock Exchange. Sie investiert 2 Milliarden Dollar in Polymarket, die Plattform für Krypto-basierte Event-Wetten, und bewertet das Unternehmen mit satten 9 Milliarden.

Ziel: der US-Markt. Damit verschmelzen klassische Börseninfrastruktur und tokenisierte Märkte – ein echter Meilenstein. Denn Polymarket ermöglicht es, auf reale Ereignisse zu wetten – wie Wahlen oder Konjunkturdaten.

Für mich zeigt das einmal mehr: Krypto ist längst nicht mehr nur Randerscheinung, sondern wird zunehmend Teil der etablierten Finanzwelt.

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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