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Große Bank verklagt Kunden, die Geld durch „Infinite Money-Glitch“ stahlen

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Foto: ShamAn77 / Shutterstock.com

Der amerikanische Bankriese JPMorgan Chase wird mehr Menschen verklagen, die den sogenannten „Infinite Money-Glitch“, also den unendlichen Geld-Fehler, ausgenutzt haben. Durch diesen Glitch, der letztes Jahr auftauchte, soll eine große Anzahl von Kunden zehntausende Dollar gestohlen haben. Die Bank zieht eine wachsende Zahl von Kunden wegen betrügerischer Nutzung des Fehlers vor Gericht, während einige behaupten, dass sie keine Ahnung hatten, dass etwas nicht stimmte. 

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JPMorgan Chase zieht Kunden vor Gericht

Der sogenannte „Infinite Money Glitch“ ermöglichte es Nutzern bestimmter Zahlungskarten von JPMorgan Chase plötzlich, mehr Geld abzuheben als tatsächlich auf ihren Konten vorhanden war. In den meisten Fällen handelte es sich um Kunden mit sogenannten „Chase Secure Banking“-Konten, bei denen der Kontostand normalerweise direkt vor einer Transaktion überprüft wird. Durch den Fehler konnten Kunden bis zu zehntausende Dollar ohne Limit abheben oder ausgeben.

Anstatt die Angelegenheit still zu regeln, wählt JPMorgan nun einen auffallend harten Ansatz. Die Bank hat inzwischen mehrere Kunden verklagt, die Geld bis zu 75.000 Dollar gestohlen haben sollen. Darunter ist ein Mann, der 73.000 Dollar abgehoben hat. Er soll dieses Geld maskiert und unerkennbar bei der Bank abgeholt haben.

Unter den Kunden, die von der Bank verklagt werden, befinden sich auch Kunden, die behaupten, dass sie nicht wussten, dass sie unrechtmäßig Geld verwendeten. In einem Fall geht es um jemanden, der 1.000 Dollar abhob, ohne zu wissen, dass der Fehler zu seinen Gunsten wirkte. Rechtlich gesehen scheint die Bank im Recht zu sein: Wer zu Unrecht erhaltenes Geld ausgibt, selbst unbewusst, kann dennoch haftbar gemacht werden. Dennoch wirft die Situation ethische Fragen zur Verantwortung einer Bank wie JPMorgan bei technischen Fehlern auf.

JPMorgan Chase will Geld zurück

Für JPMorgan ist der Schaden vorerst hauptsächlich reputationsbezogen, aber die rechtlichen Nachwirkungen können noch lange anhalten. Die Klagen zeigen, dass die Bank entschlossen ist, das Geld zurückzubekommen. So wurden neben den rechtlichen Verfahren auch tausend Briefe an Kunden verschickt, in denen die Bank Geld, das über den Glitch erlangt worden sein soll, zurückfordert.

In der Folge des Glitches werden in der Krypto-Community erneut Stimmen laut, die auf das schwache Fundament traditioneller Banken hinweisen. Während ein Institut wie JPMorgan von zentralen Systemen abhängig ist, die versagen können, bietet Bitcoin (BTC) über die Blockchain Transparenz und Dezentralisierung. Transaktionen können nicht einfach rückgängig gemacht oder von einer zentralen Autorität manipuliert werden, wie es in diesem Fall durchaus geschieht.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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