Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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Zwischen Rückschritt und Neubeginn: Der Kryptomarkt sortiert sich neu

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Kolumnen
Zwischen Rückschritt und Neubeginn: Der Kryptomarkt sortiert sich neu

Foto: Ground Picture/Shutterstock

Die letzten Tage fühlten sich für mich wie ein Déjà-vu an – Bitcoin (BTC) zeigt wieder ein Bild, das wir lange nicht gesehen haben.

Die Volatilität ist zurück. Und zwar deutlich. Ich erinnere mich an Zeiten vor dem ETF-Hype, als Schwankungen von mehreren tausend Dollar am Tag zur Normalität gehörten.

Genau da scheint sich der Markt jetzt wieder hinzubewegen.

Die Woche, in der Bitcoin von den Toten auferstand
Die Woche, in der Bitcoin von den Toten auferstand

Die Rückkehr der Bewegung: Volatilität wie früher

Ich beobachte seit Wochen, wie sich das Verhalten am Optionsmarkt verändert.

Analysten wie Jeff Park deuten an, dass Optionen wieder stärker den Ton angeben – und das führt zu deutlich impulsiveren Kursbewegungen, sowohl nach oben als auch nach unten.

Als jemand, der schon länger in diesem Space unterwegs ist, erkenne ich darin ein frühes Anzeichen für eine neue Phase im Markt.

Was mich aber besonders nachdenklich stimmt, ist das Verhalten der ETFs. Jene Produkte, die den Bitcoin-Kurs im Frühjahr noch angeschoben haben, zeigen nun das Gegenteil.

Kapitalabflüsse in Milliardenhöhe drücken nicht nur auf die Preise, sondern auch auf die Stimmung. Es fühlt sich an, als würden sich viele Marktteilnehmer erst einmal zurückziehen – vielleicht, weil die Erwartungen zu hoch waren.

Stablecoins, Treasury und ein sich veränderndes Bild

Ich sehe zudem, dass die Stablecoin-Bestände schrumpfen. Das ist in der Vergangenheit oft ein Zeichen dafür gewesen, dass Anleger weniger liquid sind oder Gelder umschichten.

Einige Unternehmen ziehen sich aus den einst attraktiven Treasury-Modellen zurück, was wiederum Liquidität aus dem Krypto-Markt zieht.

Dieses Umdenken hat unmittelbare Folgen – für Preise, für Positionen und für die Marktbreite insgesamt.

Die Woche, in der Bitcoin von den Toten auferstand
Die Woche, in der Bitcoin von den Toten auferstand

Ein Markt, der atmet – und nicht fällt

Trotzdem bleibe ich optimistisch. Der RSI (Relative Strength Index) zeigte am Wochenende einen stark überverkauften Zustand.

In der Vergangenheit waren solche Signale nicht selten Vorboten kleinerer Erholungen. Tatsächlich sind über 200 Millionen Dollar an Long-Positionen liquidiert worden – was bedeutet, dass viele überhebelte Positionen bereinigt sind.

Der Markt beginnt also, sich zu stabilisieren.

Ich erkenne darin kein Zeichen für ein sofortiges Comeback – dafür fehlt noch die Dynamik. Aber ich sehe einen Markt, der nicht auseinanderfällt. Einen Markt, der seinen Rhythmus sucht.

XRP und DOGE: Neue Krypto-ETFs bringen frischen Wind

Während Bitcoin sich neu sortiert, gibt es auch positive Nachrichten: XRP und Dogecoin starten heute in ETF-Form an der New Yorker Börse.

Für mich ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass der Krypto-Markt im traditionellen Finanzsystem weiter Fuß fasst.

Besonders XRP profitiert von dieser Entwicklung und kann seine Rolle als Bindeglied zwischen Zahlungssystemen und Krypto-Märkten ausbauen.

Dogecoin profitiert – wie so oft – von seiner Beliebtheit. Der ETF-Start verhalf dem Kurs bereits vor Handelsbeginn zu einem Plus von über 2 %.

Für mich ist klar: Solche Produkte bringen neue Aufmerksamkeit, neue Anleger und frische Liquidität in den Markt.

Bitcoin mag aktuell unter Druck stehen, aber ich sehe viele Anzeichen dafür, dass wir nicht vor einem Absturz stehen, sondern vor einer Neujustierung.

Die Märkte sortieren sich – und genau das schafft Raum für neue Impulse. Bleibt dran, bleibt wachsam – wir stehen am Anfang einer spannenden neuen Phase.

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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