Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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Bitcoin stark – doch der Dollar macht Druck

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Kolumnen
Historisch schwacher Dollar - Bitcoin stieg einst 500 %

Foto: SPF / Shutterstock

Was für ein Start in die Woche: Bitcoin (BTC) steht bei 113.000 Dollar, Ethereum (ETH) kratzt mit 4.200 Dollar an neuen Jahreshochs. Klingt bullish – aber unter der Oberfläche brodelt es.

Die Woche, in der Bitcoin von den Toten auferstand
Die Woche, in der Bitcoin von den Toten auferstand

Bitcoin: Dollar im Aufwind, Krypto unter Druck

Vergangene Woche hat die US-Notenbank zum ersten Mal seit 2022 die Zinsen gesenkt. Eigentlich ein positives Signal für riskante Anlagen wie Bitcoin. Doch was macht der Dollar? Zeigt Stärke! Im DXY (Dollar-Index) hat sich ein sogenanntes Doji gebildet – ein Chartmuster, das eine mögliche Trendwende andeutet.

Ein starker Dollar ist traditionell ein Gegenwind für Bitcoin und Co., weil er den Wert dieser in Dollar gehandelten Assets drückt.

Was heißt das konkret? Der Markt bleibt nervös, sensibel für neue Impulse. Und genau die könnten in den kommenden Tagen kommen: Mehrere Fed-Vertreter äußern sich zur Lage – und am Freitag folgt mit den PCE-Daten das Lieblingstool der Fed zur Inflationsmessung. Für mich heißt das: Volatilität voraus!

Ein spannender Vergleich ist auch der Blick auf Gold. Das Edelmetall liegt 2025 bereits 38 % im Plus, während Bitcoin „nur“ 23 % zulegte. Doch relativ zur Geldmenge (M2) stagniert Gold seit 2011.

Bitcoin hingegen erreicht in jedem Zyklus neue Allzeithochs. Für mich zeigt sich hier ein klarer Unterschied in der Rollenverteilung: Gold wird zunehmend als sicherer Hafen gesehen, BTC dagegen als das härteste Asset im Zeitalter der Geldschwemme.

Krypto beim Autokauf: Hayes casht aus & Bolivien kauft Autos

Ganz andere Schlagzeilen liefert Arthur Hayes. Der BitMEX-Mitgründer hat kürzlich noch Hyperliquid (HYPE) ein 126x-Potenzial attestiert – jetzt hat er laut eigenen Aussagen seine ganze Position verkauft.

Ergebnis: rund 800.000 Dollar Gewinn, den er direkt in die Anzahlung für einen Ferrari gesteckt hat. Selbst die lautesten Bullen nehmen also mal Gewinne mit. Langfristig mag er bullish bleiben – kurzfristig zählen Realisierungen.

Auf der anderen Seite der Welt sieht Krypto-Alltag ganz anders aus. In Bolivien akzeptieren Autohändler wie Toyota, Yamaha oder BYD inzwischen USDT (Tether) als Zahlungsmittel. Der Grund?

Das Land hat kaum noch Devisenreserven, der US-Dollar ist Mangelware. Stablecoins schließen diese Lücke: Kunden bezahlen mit USDT, Importe werden so überhaupt erst möglich.

Für mich zeigt sich hier ein zweigeteiltes Bild: Auf der einen Seite der Wohlstand, wo ein Trade den Traumwagen finanziert – auf der anderen Seite die Notwendigkeit, weil Fiat-Währungen versagen. Und genau in dieser Spannbreite spielt sich die Krypto-Revolution gerade ab.

Willst du tiefer in die Kryptowelt eintauchen? Verstehen, warum der Markt sich bewegt, wie Makrotrends Krypto beeinflussen und was das für deine Strategie bedeutet? Dann schau unbedingt auf meinem YouTube-Kanal vorbei – dort erkläre ich die Zusammenhänge klar, aktuell und praxisnah.

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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