Foto: Jaytrading/YouTube
In den letzten Tagen habe ich mich wieder intensiv mit Trading-Bots beschäftigt – genauer gesagt mit der optimalen Platzierung und Strategie bei der Nutzung über Pionex. Eigentlich war das Thema ja schon Anfang der Woche geplant, aber ich wollte die Bots bewusst nicht inmitten einer grünen Kerze eröffnen. Warum?
Weil der richtige Einstieg bei Bots genauso entscheidend ist wie bei jedem klassischen Future-Trade. Jetzt, wo sich eine Korrektur andeutet, ist der Zeitpunkt günstiger.
Warum ich Bots überhaupt nutze
Trading-Bots haben einen unschlagbaren Vorteil: Sie handeln emotionslos. Während wir Menschen oft zögern – „Soll ich jetzt kaufen? Abwarten?“ – kaufen Bots bei fallenden Kursen automatisch nach und verkaufen im Profit, und das in Mikrotransaktionen. Das senkt mein Risiko, steigert die Effizienz und entlastet mich psychologisch enorm.
Trotzdem: Auch Bots profitieren von einem guten Einstieg. Klar, sie kaufen bei Kursrückgängen nach, aber der Hauptgewinn entsteht durch die allgemeine Kurssteigerung – es handelt sich ja um Long-Positionen. Daher versuche ich, immer limitierte Orders für meine Bots zu setzen, um günstiger in die Trades zu kommen.
Meine aktuellen Setups: Diese Bots habe ich positioniert
Ich habe aktuell fünf neue Bots per Limit Order vorbereitet, die sich automatisch aktivieren, wenn bestimmte Preisbereiche erreicht werden. Die Projekte: CRO, Link, ADA und SUI.
Hier ein kleiner Einblick in meine Überlegungen:
- CRO: Einstieg bei 0,21 $. Arbeitsbereich von 0,12 $ bis 0,96 $. Der Bereich ist groß, entsprechend habe ich ausreichend Margin hinterlegt.
- Chainlink (LINK): Einstieg bei 19 $. Klassische Korrekturzone, hoher Erwartungswert für Q4.
- Cardano (ADA): Einstieg bei 0,79 $. Ich rechne hier mit einer stabilen Unterstützung und viel Potenzial nach oben bis 1,36 $.
- SUI: Einstieg bei 3,01 $. Mögliches Re-Test-Level. Auch hier viel Spielraum bis 6,40 $ nach oben.
Alle Bots laufen mit einem 5er Hebel, aber ich achte darauf, nie mehr als 500 $ Risiko je Bot einzugehen. Ich stelle bewusst Stop-Loss-Bereiche ein (z. B. bei 0,58 $ für ADA), um unnötig lange Drawdowns zu vermeiden.
Warum Limit Orders für Bots?
Ein häufiger Einwand:
„Der Bot kauft doch automatisch nach – warum nicht sofort starten?“
Stimmt grundsätzlich. Aber wenn der Kryptomarkt noch Potenzial nach unten hat, macht es Sinn, den Bot erst in der stärkeren Zone zu starten.
So habe ich den Vorteil, dass der Bot direkt günstiger einkauft und mit den Mikrotransaktionen schneller im Profit ist. Gerade bei hoher Volatilität wie im September ist das ein echter Game-Changer.
Was kommt als Nächstes?
Ich bin aktuell für einen möglicherweise schwachen September gut vorbereitet. Sollte der Markt nochmal absacken, aktivieren sich meine Limit-Bots automatisch und steigen zu optimalen Kursen ein. Für das Q4 2025 bin ich sehr bullish – und dann will ich mit meinen Positionen optimal aufgestellt sein.
Bots sind kein Wundermittel – aber richtig eingesetzt, bieten sie klare Vorteile gegenüber manuellem Trading. Ich nutze sie als Ergänzung zu meinen Spot-Positionen und zur Risikostreuung im Futures-Bereich.
Wichtig ist für mich: Guter Einstieg, klare Spanne, festgelegtes Risiko. Und vor allem: Flexibilität, um bei veränderten Marktbedingungen schnell reagieren zu können.
Mehr dazu – inklusive aller Charts und Einstellungen – findest du direkt auf meinem YouTube-Kanal.