Foto: Jaytrading/YouTube
Heute ist der letzte Tag im August – und die Spannung im Kryptomarkt ist zum Greifen nah. Seit Tagen bekomme ich Fragen wie:
„War’s das jetzt mit dem Bullrun?“ oder „Kommt im September der große Crash?“
Und ganz ehrlich: Die Lager könnten nicht gespaltener sein. Die einen sehen bereits die ersten Bärenmarktsignale, die anderen glauben fest daran, dass Q4 richtig durchstarten wird.
Der Chart sagt: nichts Genaues weiß man nicht
Aktuell stehen wir bei Bitcoin (BTC) zwischen zwei wichtigen Zonen – dem Long Entry-Bereich unten und der Verkaufszone oben. Und wenn der Chart irgendwo dazwischen hängt, lautet meine Regel: Ich mache nichts. Kein impulsiver Trade, kein hektischer Einstieg. Es bringt nichts, hier zu raten. Entweder es geht runter in Richtung 99.500 – oder wir sehen eine Umkehr.
Short-Term-Hodler verkaufen – Smart Money kauft
Was aber viel wichtiger ist: Die On-Chain-Daten sprechen eine klare Sprache. In den letzten Tagen wurden zehntausende Bitcoin von Short-Term-Hodlern auf Exchanges transferiert – ein klassisches Paniksignal. Und ja, viele davon wurden im Verlust verkauft.
Gleichzeitig sehen wir aber:
- Große Player wie Michael Saylor, Treasury Companies oder Metaplanet kaufen weiter.
- Die Bitcoin-ETFs zeigen trotz kleiner Outflows übergeordnet klare Zuflüsse.
Das Kapital wandert gerade von den Nervösen zu den Geduldigen. Und ich will definitiv zu Letzteren gehören.
Zinsentscheid im Fokus – aber überbewertet
Am 17. September steht der nächste große Zinsentscheid an – die meisten rechnen mit der ersten Zinssenkung. Was passiert dann? Ich denke: Sell the News. Viele Retail-Investoren gehen in überhebelte Long-Positionen, die Großen nutzen das für Liquidierungen – und wir sehen einen letzten Schreckmoment im Markt.
Das passt perfekt in den typischen Zyklus: September als unruhiger Monat, gefolgt von einem starken Q4. Und genau darauf ist mein Setup ausgerichtet.
Was ich jetzt konkret mache
Ich habe bereits in den letzten Tagen alle nötigen Vorbereitungen getroffen:
- Long-Limit-Orders für Altcoins wie Cardano (ADA), SUI, CRO, Chainlink (LINK) und NEAR gesetzt – für den Fall, dass wir noch tiefer dippen
- Sparpläne laufen weiter – egal ob wir steigen oder fallen
- Keine manuellen Käufe aktuell – ich warte, bis die gesetzten Marken erreicht sind
Ich sehe den September als Durchhaltephase. Wenn wir noch mal runtergehen: perfekt, ich bin vorbereitet. Wenn nicht: auch gut, mein Portfolio steigt weiter im Wert. Win-Win-Situation.
Langfristig denken – nicht panisch handeln
Natürlich könnte es auch anders kommen. Natürlich kann ich mich irren. Aber ich halte mich an Wahrscheinlichkeiten, nicht an Bauchgefühle. Und aktuell ist es Fakt:
- Die starken Verkäufe kommen fast ausschließlich von Short-Term-Hodlern
- Die Großen kaufen weiter
- Die fundamentalen Daten stehen nicht auf Bärenmarkt
Das Kapital wandert – wie immer in solchen Phasen – in ruhigere Hände. Und zu diesen Händen will ich gehören. Ich will keine Panikverkäufe, keine überhasteten Entscheidungen. Ich will rational bleiben – und strategisch agieren.
Der September entscheidet nichts – Q4 ist das Ziel
Ob wir in den nächsten Tagen noch mal dippen oder direkt wieder anziehen: Es spielt keine Rolle. Ich bin auf beide Szenarien vorbereitet. Mein Fokus liegt nicht auf dem 1. oder 15. September – sondern auf dem gesamten vierten Quartal. Q4 2025 ist meine Zielmarke.
Wenn ich mich irre? Dann werde ich das offen zugeben. Aber Stand heute: läuft alles nach Plan. Lasst euch nicht verrückt machen, bleibt strategisch und denkt langfristig.
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