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Woche für Woche lese ich neue Schlagzeilen über XRP. CNBC nennt es den „heißesten Kryptotrade des Jahres 2026“.
Ripple übernimmt G-Treasury für eine Milliarde Dollar, globale Depotbanken wie BNY Mellon führen tokenisierte Einlagen auf Basis des XRP Ledgers ein. Und ich frage mich: Warum eigentlich erst jetzt?
XRP war jahrelang im Schatten des SEC-Rechtsstreits – doch seitdem dieser vorbei ist und ETFs live sind, scheint das mediale Interesse regelrecht zu explodieren. Dabei lohnt es sich, tiefer zu blicken.
XRP ist mehr als Ripple
Wir müssen aufhören, Ripple und XRP gleichzusetzen. Ripple ist das Unternehmen – mit starken Verbindungen in die klassische Finanzwelt. XRP ist das native Asset des XRP Ledgers, eines Netzwerks, das sich unabhängig weiterentwickelt.
Und dazu kommt RLUSD, der neue Ripple-Stablecoin, der als Liquiditätsanker fungiert. Diese drei Ebenen – Ripple, XRP Ledger, RLUSD – müssen zusammengedacht werden. Nur dann ergibt sich ein vollständiges Bild.
Ripple verzichtet aktuell bewusst auf einen Börsengang. Stattdessen sammelte das Unternehmen 500 Millionen Dollar von institutionellen Investoren ein und bleibt unabhängig vom Druck der Kapitalmärkte.
Das gibt Spielraum für langfristige Strategien. Etwa auch für die vier Übernahmen, die Ripple im letzten Jahr tätigte – unter anderem G-Treasury, das nun als global genutzte Liquiditäts- und Zahlungsmanagementlösung eine Schlüsselrolle spielt.
Ripple baut damit im Hintergrund eine Infrastruktur auf, die von über 1.000 Unternehmen genutzt wird – ohne dass diese sich bewusst mit Blockchain beschäftigen müssen.
RLUSD und XRP – kein Konkurrenzverhältnis
Ein Mythos hält sich hartnäckig: RLUSD könnte XRP ersetzen. Ich sehe das anders. RLUSD bringt Stabilität, XRP sorgt für Liquidität und Bewegung. Beide Token erfüllen unterschiedliche Rollen im selben System.
Und: RLUSD ist multichainfähig – über den Native Token Transfer Standard (NTT) kann es auf Netzwerken wie Optimism, Base oder Uniswap-Chain effizient genutzt werden. Dadurch wird XRP nicht geschwächt, sondern ergänzt.
Was mich besonders begeistert: XRP entwickelt sich zu einem produktiven Asset.
Unter dem Begriff „XRP Finance“ entstehen neue Anwendungen, bei denen XRP für Lending, Yield-Produkte und DeFi-Strategien eingesetzt wird – zum Beispiel über FLARE oder MXRP von Midas.
Der Wandel vom HODL-Asset zum produktiven Kernasset ist greifbar. Und das ist entscheidend: Nur so kann die Marktkapitalisierung von über 100 Milliarden Dollar auch wirtschaftlich genutzt werden.
Das Gesamtbild zählt
XRP macht nur Sinn, wenn wir das System als Ganzes betrachten. Ripple sorgt für regulatorische Anbindung, RLUSD für Stabilität, der XRP Ledger für technische Finalität – und XRP selbst wird zum Motor eines multichainfähigen Finanzsystems.
2026 ist der Startpunkt für etwas deutlich Größeres. Ich bin gespannt, wohin die Reise geht.
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