Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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Makroimpulse aus den USA schieben Bitcoin an

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Foto: MissCrypto / YouTube

Die neue Woche startete für mich mit einem Blick auf den Kryptomarkt – und ich staunte nicht schlecht: Bitcoin (BTC) steht bei 106.000$.

Für mich ein klarer Hinweis darauf, dass die Märkte momentan sehr sensibel auf makroökonomische Nachrichten reagieren. Und die kamen in den letzten Stunden aus den USA.

Am Sonntagabend berichtete Politico, dass sich der US-Senat auf eine Einigung zubewegt, um den aktuell 43-tägigen Shutdown zu beenden – dem längsten seit Jahren. Allein die Aussicht auf ein mögliches Ende hat den Kryptomarkt spürbar beflügelt.

Das zeigt sich auch auf Plattformen wie Polymarket: Die Mehrheit wettet darauf, dass der Shutdown diese Woche endet. Für mich war das ein wichtiges Signal.

Krypto-Markt im Rücksetzer: Druck bei Bitcoin, Fortschritt bei Ripple
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Shutdown: Nur ein politisches Theater?

Ich erinnere mich noch gut an den Shutdown 2018 unter Donald Trump. 35 Tage Stillstand, was die US-Wirtschaft damals rund 3 Milliarden Dollar netto gekostet hat. Viele Amerikaner mussten zur Tafel, weil sie ohne Gehalt dastanden.

In einem Land, das stark auf Konsum und Kredit basiert, ist so ein Shutdown nicht nur eine politische Auseinandersetzung – er hat reale, gesellschaftliche Folgen. Und diese Auswirkungen hinterlassen Spuren, die sich nicht einfach wegdiskutieren lassen.

Bitcoin in früheren Krisen: Rückblick auf 2018/2019

Spannend fand ich auch, wie sich Bitcoin im letzten Shutdown-Zeitraum entwickelt hat: Vom Tiefpunkt bei rund 3.500$ Ende 2018 ging es nach Ende des Shutdowns deutlich nach oben – über 200% Anstieg in den Folgemonaten.

Natürlich spielte auch die lockere Geldpolitik der Fed eine Rolle, aber ich finde: Der Zusammenhang ist klar. Sobald Liquidität in den Markt zurückkehrt, profitiert Krypto überproportional.

KI, Krypto und Grundeinkommen: Neue Wirtschaftsordnung?
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Drei potenzielle Liquiditätsimpulse – ein neues Bitcoin-Feuer?

Jetzt könnte genau diese Liquiditätswelle wiederkommen. Erstens: Ein mögliches Ende des Shutdowns. Zweitens: Die angekündigte Lockerung der Geldpolitik durch die Fed. Und drittens: Eine neue Idee von Trump, die mich ehrlich gesagt überrascht hat.

Er kündigte auf seiner Plattform Truth Social an, dass jeder US-Bürger einen 2.000$-Stimuluscheck bekommen soll – finanziert aus Zolleinnahmen. Geschätzt 85% der erwachsenen US-Bevölkerung würden davon profitieren. Ein Paket im Umfang von mehr als 400 Milliarden Dollar.

Natürlich, kurzfristig klingt das alles bullisch. Wer plötzlich 2.000$ mehr auf dem Konto hat, investiert eventuell auch einen Teil davon – und das landet historisch gesehen auch im Kryptomarkt. Es gibt Studien, die sagen, dass bis zu 10% solcher Stimuli direkt in Bitcoin und Co. fließen.

Doch langfristig? Das böse Erwachen. Zölle sind letztlich versteckte Verbrauchssteuern. Sie verteuern Importwaren, die Inflation steigt, der Konsument zahlt drauf. Was bedeutet das? Klar, kurzfristig mehr Geld für alle. Aber langfristig verliert Fiat-Geld weiter an Kaufkraft.

Und genau das ist der Punkt, an dem viele – mich eingeschlossen – verstärkt auf Sachwerte setzen: Gold, Aktien und eben Krypto.

Mein Fazit für die Woche

Diese Woche hat enormes Potenzial. Sollte der Shutdown enden, wäre das ein kurzfristiger Booster für den Kryptomarkt. Doch ich beobachte auch die technischen Indikatoren genau. Derzeit dominieren die Bären. Doch sobald neue Liquidität – durch politische Entscheidungen oder Stimuli – in den Markt kommt, kann das schnell kippen.

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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