Stephanie Morgenroth Stephanie Morgenroth
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Ethereum & Layer-2: Wer profitiert wirklich?

Ethereum-ETH Hyperliquid-HYPE
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Foto: MissCrypto / YouTube

Wenn du – wie ich – in ein Layer-2-Projekt auf Ethereum(ETH) investiert hast, ist es jetzt wichtiger denn je, die aktuellen Entwicklungen im Ökosystem zu verstehen.

Ethereum allein ist nach wie vor relativ langsam – im Schnitt schafft das Mainnet rund 15 bis 20 Transaktionen pro Sekunde. Um wirklich massentauglich zu werden, braucht es Layer-2-Lösungen wie Arbitrum, Optimism, Base oder ZKsync.

Diese Netzwerke bündeln Transaktionen effizient und senden sie gebündelt als sogenannte Rollups zurück an die Ethereum-Blockchain.

Dadurch steigt die Skalierbarkeit massiv – in den letzten Tagen lag die Aktivität bei über 24.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS). Ein neuer Allzeithöchstwert!

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Was steckt hinter dem plötzlichen TPS-Boom?

Verantwortlich für diesen enormen Anstieg ist vor allem eine neue Layer-2-Appchain namens Lighter. Sie konzentriert sich auf Hochfrequenzhandel im Derivate-Sektor – also ein sehr spezieller, aber wachsender Anwendungsbereich.

Obwohl Lighter noch in einem frühen Entwicklungsstadium ist, zeigt sich bereits jetzt ihr Potenzial: Sie sorgt für hohe Aktivität im Ethereum-Netzwerk, obwohl sie nicht direkt auf Layer-1 operiert.

Technische Unterschiede zwischen den Rollups

Ich finde es extrem spannend, wie unterschiedlich die Layer-2-Lösungen technisch aufgestellt sind. Optimistic Rollups (wie Arbitrum, Base, Optimism) sind einfacher zu entwickeln, haben aber eine langsamere Finalität.

ZK-Rollups (wie ZKsync oder Starknet) hingegen bieten schnellere und kryptografisch gesicherte Transaktionen, sind aber technisch komplexer.

Lighter nutzt ein eigenes Proof-System und ist auf Ethereum aufgesetzt – im Gegensatz etwa zu Hyperliquid(HYPE), das auf einer eigenen Layer-1 läuft.

Das sorgt für Effizienz, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. So gab es im Oktober bereits erste Netzwerkausfälle.

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Wer profitiert eigentlich wirtschaftlich?

Und hier wird’s aus meiner Sicht besonders interessant: Aktuell profitieren die Layer-2-Betreiber finanziell deutlich mehr als Ethereum selbst.

Die Gebühren, die beim Handeln auf Arbitrum, Base & Co. anfallen, landen größtenteils bei den Layer-2-Netzwerken – nicht im Mainnet. Das heißt: Ethereum trägt die Sicherheitsarbeit, aber die Einnahmen fließen woanders hin.

Für Investoren, die ETH halten, ist das ein Problem. Denn wenn die Nachfrage auf Layer 2 ausgelagert wird, sinkt der Burn-Effekt auf Layer 1 – was langfristig den ETH-Preis belasten könnte.

Wie kann sich Ethereum stärker monetarisieren?

Daher wird aktuell intensiv daran gearbeitet, neue Mechanismen zu entwickeln, um Ethereum wirtschaftlich besser in das Layer-2-Ökosystem einzubinden. Mögliche Lösungen:

  • Revenue Sharing zwischen Layer 1 und Layer 2 (z. B. über Sequencer-Gebühren)
  • Neue institutionelle Anwendungen direkt auf Layer 1 (etwa Privacy– oder AI-Protokolle)
  • Restaking-Modelle wie bei EigenLayer, die ETH-Validatoren zusätzliche Einnahmen verschaffen

Ich sehe hier großes Potenzial. Einige Layer-2-Projekte wie ZKsync oder Hyperliquid machen es vor: Ihre Token sind direkt an Netzwerkaktivität gekoppelt – durch Burns und Buybacks entsteht ein klarer Zusammenhang zwischen Nutzung und Tokenwert.

ETH bleibt spannend – aber Layer 2 verändert alles

Für mich ist klar: Ethereum wächst weiter – aber nicht ohne seine Layer-2-Projekte. Wer in ETH oder in Layer-2-Tokens investiert, sollte genau beobachten, wie sich das Macht- und Geldgefüge zwischen Layer 1 und Layer 2 entwickelt.

Ich bleibe auf jeden Fall dran – das Thema wird uns die nächsten Monate noch intensiv begleiten.

Wenn du tiefer in Ethereum, Layer-2-Projekte und die On-Chain-Dynamiken einsteigen willst, schau auf meinem YouTube-Kanal vorbei.
Dort teile ich regelmäßig Analysen, Updates und meine Einschätzungen – fundiert, verständlich und immer aktuell.

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Über den Autor:
Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth ist seit Juli 2024 Autorin bei Crypto Insiders. Ursprünglich absolvierte sie ein Medizinstudium und promovierte in diesem Fachbereich. Während ihrer Tätigkeit als Therapeutin entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Vermitteln von Wissen. 2020 stieß sie auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie und gründete 2021 den YouTube-Kanal „MissCrypto“, um ihr Wissen zu teilen. Ihre Expertise liegt in den Bereichen Kryptowährungen, Blockchain, Finanzen und Web3. Stephanie ist regelmäßige Sprecherin auf Konferenzen und eine gefragte Ansprechpartnerin für deutsche Medien.

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