Foto: Jaytrading / YouTube
Heute ist wieder ein Tag, an dem theoretisch viel passieren sollte, es aber letztlich doch nicht tut. Ich zeige in diesem Artikel ein Markt-Update voller vertagter Urteile, politischer Spielchen – und einem erstaunlich stabilen Bitcoin (BTC).
Clarity Act und Stablecoin-Draft: Krypto-Regulierung stockt
Zunächst zur Krypto-Gesetzgebung in den USA: Der Clarity Act, der für klare Zuständigkeiten zwischen SEC und CFTC sorgen soll, wurde erneut verschoben.
Und auch der Senate Banking Stablecoin Draft ist ins Stocken geraten – unter anderem, weil Brian Armstrong (CEO von Coinbase) den Entwurf scharf kritisiert hat.
Sein Hauptargument: Der Gesetzestext bedeutet de facto Rückschritt statt Fortschritt. Verbot von tokenisierten Aktien, massive Einschränkungen für DeFi, stärkere Kontrolle durch die SEC – all das bedroht die Innovation in einem Sektor, der gerade wächst.
Ich finde es gut, dass Armstrong hier klare Kante zeigt.
Rechtssicherheit: Was der Markt wirklich braucht
Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig regulatorische Klarheit für den Kryptomarkt ist. Solange Behörden selbst nicht wissen, wer wofür zuständig ist, bleiben institutionelle Investoren vorsichtig. Wer investiert schon gern, wenn jederzeit neue Regeln drohen?
Eine klare Trennung zwischen SEC und CFTC wäre ein echter Gamechanger. Sie würde nicht nur Vertrauen schaffen, sondern auch echten Zugang für Unternehmen ermöglichen, die bisher zögern. Es geht um nichts weniger als Rechtssicherheit und Zukunftsperspektive.
Zinssenkungen? Auch verschoben
Nicht nur im Kryptobereich geht wenig voran: Auch die erwarteten Zinssenkungen in den USA bleiben aus. Das FOMC-Meeting am 28. Januar wird wohl keine Überraschungen bringen – zumindest nicht in Richtung Lockerung. Selbst für März oder April sieht es aktuell nicht besser aus.
Spannend wird allenfalls, was Fed-Chef Jerome Powell sagt. Und ja, sein Verhältnis zu Trump trägt nicht gerade zur Klarheit bei.
Bitcoin bleibt gelassen – und das ist beunruhigend
Trotz all dieser Unsicherheit: Der Bitcoin bleibt stabil. Dieser steht nun bei 96.600 US-Dollar. Auch die Märkte allgemein zeigen kaum Reaktion auf geopolitische Spannungen – sei es Iran, Venezuela oder die USA-China-Dynamik rund um Grönland und seltene Erden.
Früher reichte ein Tweet oder eine Eskalation, um Märkte einbrechen zu lassen. Heute? Passiert… nichts. Und genau das finde ich seltsam. Schön, dass Bitcoin nicht gleich abstürzt – aber irgendwie auch beängstigend, wie abgestumpft die Märkte wirken.
Technisch stehen wir gut da. Ich habe Long-Positionen im Bereich um 103.690 US-Dollar als Ziel definiert – dort plane ich, Gewinne mitzunehmen und auch einen Short zu eröffnen. Nicht, weil ich mit einem Crash rechne, sondern weil ich auf Reaktionen handle.
Altcoins bleiben spannend, zeigen aber noch keine nachhaltige Struktur. Ich bleibe also vorsichtig optimistisch – mit klaren Entry-Levels, gesetzten Limits und ohne FOMO.
Entscheidungen wurden verschoben – aber der Markt gibt uns dennoch Chancen. Wichtig ist jetzt, besonnen zu agieren, Gewinne zu sichern und nicht der Hektik zu verfallen. Ich für meinen Teil freue mich, endlich wieder in einer Win-Win-Situation zu sein.
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