Foto: Jaytrading / YouTube
Ich habe mich in letzter Zeit wieder intensiver mit dem sogenannten Bärenzyklus beschäftigt, der aktuell erneut stark diskutiert wird. Viele kennen die entsprechende Grafik bereits, die historische Marktzyklen über mehr als ein Jahrhundert hinweg darstellt.
Interessant ist dabei, dass sich bestimmte Muster scheinbar erstaunlich präzise wiederholen. Schon vor einigen Monaten habe ich darüber gesprochen und damals die These aufgestellt, dass wir Ende 2025 ein Hoch sehen könnten – gefolgt von einem schwierigeren Jahr 2026.
Rückblickend muss ich sagen: Makroökonomisch lag ich damit nicht ganz falsch, auch wenn insbesondere Altcoins meine Erwartungen nicht erfüllt haben.
Warum ein längerer Abschwung realistisch sein könnte
Wenn ich mir die aktuelle Lage anschaue, halte ich ein längeres bärisches Szenario durchaus für realistisch. Besonders die geopolitischen Spannungen und die damit verbundene Ölkrise könnten langfristige Auswirkungen haben, die viele unterschätzen.
Es geht dabei nicht nur um kurzfristig steigende Preise, sondern um strukturelle Schäden: zerstörte Raffinerien, unterbrochene Lieferketten und steigende Verschuldung. Selbst wenn sich die Lage kurzfristig beruhigt, wirken diese Faktoren oft noch über Jahre nach.
Genau das könnte ein Auslöser dafür sein, dass wir nicht nur eine kurze Korrektur erleben, sondern eine mehrjährige Seitwärts- oder Abwärtsphase.
Der Irrglaube an den ewigen Bullenmarkt
Was mir besonders auffällt: Viele Marktteilnehmer können sich ein solches Szenario kaum vorstellen. Das liegt vor allem daran, dass wir seit der Finanzkrise 2008 einen außergewöhnlich langen Bullenmarkt erlebt haben.
Rücksetzer wurden schnell aufgekauft, echte Crashs blieben aus oder waren nur von kurzer Dauer. Doch historisch gesehen ist das eher die Ausnahme als die Regel. Es gab bereits Phasen, in denen Märkte über ein Jahrzehnt hinweg kaum Rendite gebracht haben.
Deshalb halte ich es für gefährlich, davon auszugehen, dass es immer nur weiter nach oben geht.
Meine Strategie im aktuellen Umfeld
Für mich bedeutet das aber nicht, in Panik zu verfallen oder alles zu verkaufen. Im Gegenteil: Ich setze weiterhin auf eine langfristige Strategie. Das heißt konkret, dass ich meine Sparpläne beibehalte und regelmäßig investiere – egal ob in ETFs, Bitcoin (BTC) oder Edelmetalle.
Zusätzlich halte ich bewusst Liquidität zurück, um bei stärkeren Rücksetzern gezielt nachkaufen zu können. In bestimmten Fällen nutze ich auch Absicherungen, etwa durch Short-Positionen. Wichtig ist für mich vor allem, nicht zu versuchen, den perfekten Zeitpunkt zu erwischen.
Erfahrungsgemäß funktioniert ein diszipliniertes Buy-and-Hold mit gutem Risikomanagement deutlich besser als Market Timing.
Abschließend bleibt für mich die spannendste Frage, wie sich insbesondere der Kryptomarkt in einem längeren Bärenumfeld entwickeln würde. Bitcoin ist in einer Phase extrem lockerer Geldpolitik entstanden und hat bislang kaum echte Langzeitkrisen erlebt.
Sollte es tatsächlich zu mehreren schwachen Jahren kommen, wird sich zeigen, ob sich Bitcoin als widerstandsfähiges Asset behaupten kann. Genau das werde ich in den kommenden Monaten und Jahren besonders aufmerksam beobachten.
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