Foto: @CoinCheckTV Bild YT
Bitcoin (BTC) steht aktuell bei rund 87.800 US-Dollar und zeigt erneut Schwäche. Die Gründe liegen nicht im Kryptomarkt selbst, sondern sind vor allem makroökonomischer Natur.
Besonders der drohende Government Shutdown in den USA, der am 31. Januar eintreten könnte, sorgt für Unruhe. Laut Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit dafür mittlerweile bei über 70 % – ein starker Anstieg gegenüber den 9 % vom Vortag.
Der politische Druck in den USA wächst, und solche Szenarien wirken sich meist negativ auf die Marktliquidität aus.
Währenddessen performen traditionelle „sichere Häfen“ wie Gold und Silber weiter stark. Das zeigt: Institutionelle Investoren suchen Stabilität, meiden jedoch Bitcoin weiterhin als Schutzinstrument.
Ich sehe darin kein Zeichen von Schwäche, sondern einen Hinweis, dass die breite Masse Bitcoin noch nicht als langfristige Absicherung verstanden hat – ein Umstand, der sich künftig ändern könnte.
Meine Analyse: On-Chain-Daten und Einstiegszonen
Die derzeitige Preiskorrektur ist für mich kein Grund zur Panik, sondern Teil des normalen Zyklus. Zwar erleben wir aktuell den größten Drawdown dieses Zyklus, aber im Vergleich zu früheren Zyklen ist das noch moderat.
Interessant ist, dass realisierte Verluste steigen, was auf lokale Kapitulationen hindeutet – typisches Verhalten in Korrekturphasen.
Ich orientiere mich stark an On-Chain-Metriken: Besonders die Cost Basis der kurzfristigen Investoren dient mir als wichtiger Referenzpunkt. Derzeit liegt diese bei etwa 96.270 USD – ein Bereich, den wir überwinden müssten, um wieder bullisches Momentum zu sehen.
Meine nächste Zone für Spotkäufe liegt zwischen 76.000 und 78.000 USD. Dort sehe ich historisch starke Unterstützungen und würde wieder selektiv kaufen.
Falls wir diese Zone erreichen, steige ich mit langfristigem Anlagehorizont wieder ein. Einen panischen Einstieg bei aktuellen Kursen halte ich für unnötig.
Mein Setup und Ausblick
Meine aktuelle Position ist noch im Profit, auch wenn mein letzter Kauf bei rund 90.000 USD jetzt leicht im Minus ist. Ich habe Gewinne in früheren Aufwärtsbewegungen realisiert und mein Stop-Loss bei 86.000 USD gesetzt.
Sollte dieser ausgelöst werden, steige ich komplett aus der Position aus – ohne emotionalen Ballast. Insgesamt halte ich mein Risikomanagement strikt, besonders in dieser Phase mit hoher Unsicherheit.
Auch geopolitische Entwicklungen, die US-Zinsentscheidung und die Personalie Jerome Powell (der unter Druck steht) spielen aktuell eine Rolle und könnten für zusätzliche Volatilität sorgen.
Trotz aller kurzfristigen Risiken bin ich langfristig bullish.
Bitcoin vereint die Eigenschaften eines harten Assets mit digitaler Flexibilität. Wenn die breite Masse erkennt, dass Bitcoin mehr als nur ein Spekulationsobjekt ist, könnten die aktuellen Kurse rückblickend als gute Kaufgelegenheit erscheinen.
Ich beobachte die Lage weiterhin genau, halte mein Setup flexibel und agiere nur, wenn meine definierten Zonen erreicht werden. Emotionen haben keinen Platz in meiner Strategie – rationale Entscheidungen sind für mich der Schlüssel in diesem volatilen Markt.
Auf meinem YouTube-Kanal findest du regelmäßig fundierte Marktanalysen, On-Chain-Daten, konkrete Einstiegsstrategien und meine persönliche Einschätzung zur aktuellen Lage. Schau unbedingt vorbei!
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