Furkan Yildirim Furkan Yildirim
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Bitcoin unter Druck trotz Liquiditätsimpuls

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Foto: @CoinCheckTV Bild YT

Ich habe es selbst gesehen: Trotz aller Euphorie rund um die angekündigten Zinssenkungen und die 40 Milliarden US-Dollar schweren Anleihekäufe der US-Notenbank ist Bitcoin (BTC) wieder unter die Marke von 90.000 US-Dollar gefallen.

Viele hatten hier den nächsten Sprung nach oben erwartet – doch diese einfache Gleichung („mehr Liquidität = Kursanstieg“) geht derzeit nicht auf. Warum? Weil es tieferliegende Probleme gibt, die man nicht ignorieren darf.

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Warum 40 Milliarden Dollar noch kein Quantitative Easing sind

Die Fed hat angekündigt, kurzfristige T-Bills zu kaufen. Für viele klingt das nach QE – also expansiver Geldpolitik. Doch das ist es nicht. Die aktuellen Käufe dienen dem sogenannten Reserve Management.

Es geht also primär darum, den Banken wieder mehr Reserven zur Verfügung zu stellen, um einen Liquiditätsengpass zu vermeiden – nicht darum, gezielt Risikoassets wie Aktien oder Kryptowährungen zu pushen.

Ich beobachte die Orderflow-Daten täglich und sehe ganz klar, die Spot-Nachfrage bleibt weiterhin aus. Das erklärt auch, warum die Kurse trotz der Nachrichten über Anleihekäufe nicht nachhaltig steigen.

Long-Positionen werden liquidiert, ohne dass neue Käufer in signifikanter Zahl dazukommen. In meinem eigenen Portfolio habe ich deshalb bereits mehrfach Gewinne realisiert und mein Risiko konsequent reduziert.

Was bedeutet das für Altcoins?

Eine klassische Altcoin Season braucht mehr als ein paar positive Nachrichten. Wir brauchen massiven Retail-Zustrom, steigende Leverage-Positionen und ein risikofreudiges Marktumfeld.

All das fehlt aktuell. Die Struktur des Marktes hat sich verändert – frisches Kapital fließt zunehmend in ETFs und weniger in kleinere Altcoins. Deshalb bin ich hier zurückhaltender als in früheren Zyklen.

Die angekündigten Maßnahmen sind ein kleiner Richtungswechsel – das ist unbestritten. Aber wir sind noch weit entfernt von echtem QE.

Die langfristigen Anleiherenditen sind global betrachtet immer noch hoch, was zeigt: Der Markt glaubt nicht an dauerhaft niedrige Inflation. Auch die US-Staatsverschuldung explodiert weiter – Zinszahlungen sind mittlerweile die zweitgrößte Ausgabe im US-Haushalt. Das kann nicht ewig so weitergehen.

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Moderat positiv, aber keine Entwarnung

Ja, die Maßnahmen der Fed sind kurzfristig positiv für Bitcoin. Sie reduzieren den Liquiditäts-Gegenwind, aber sie sind kein Startschuss für eine neue Rallye. Für mich heißt das: Vorsicht bewahren, Positionen aktiv managen und keine vorschnellen Schlüsse ziehen.

Die nächsten Makrodaten – insbesondere zur Inflation und zum Arbeitsmarkt – werden entscheidend sein. Erst wenn diese klar auf eine Lockerungspolitik hindeuten und die Spot-Nachfrage zurückkehrt, kann man über größere Long-Positionen nachdenken.

Du willst wissen, wie sich die nächsten Fed-Entscheidungen auf Bitcoin, Altcoins und den Gesamtmarkt auswirken?
Dann schau unbedingt auf meinem YouTube-Kanal vorbei – dort analysiere ich regelmäßig die neuesten Makro-Daten, Orderflow-Trends und Marktbewegungen kompakt, verständlich und ohne Hype.

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Über den Autor:
Furkan Yildirim

Furkan Yildirim ist Wirtschaftsingenieur (M.Sc.) mit Fokus auf Blockchain-Technologie und ein leidenschaftlicher Experte im Bereich Kryptowährungen. Nach seinem Studium arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Fraunhofer Institut und der TU Dortmund im Projekt „Blockchain Europe“. Privat entdeckte er Bitcoin durch Freunde und begann als Trader, was sein Interesse an dezentralen, zensurresistenten Systemen weiter vertiefte. Heute teilt er sein Wissen über Kryptowährungen auf Social Media, betreibt einen YouTube-Kanal und wird regelmäßig von Medien wie Welt und NTV als Experte eingeladen.

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