Foto: Jaytrading / YouTube
Ich gebe es offen zu: Ich habe letzte Nacht kaum geschlafen. Irgendetwas ist schiefgelaufen, und das hat sich im Markt deutlich bemerkbar gemacht.
Während viele vielleicht wegen des US-Feiertags am Montag (Martin Luther King Day) Ruhe erwartet hatten, öffneten die Futures dennoch und sorgten für ein böses Erwachen: Bitcoin (BTC) fiel in einem regelrechten Flash-Crash auf unter 92.000 US-Dollar – das Tief lag bei rund 91.900 US-Dollar.
Diese Bewegung kam für mich nicht überraschend. Schon im vorherigen Video hatte ich betont, wie wichtig es ist, sich abzusichern, Break-even zu setzen und Gewinne mitzunehmen.
Dass ich den Short nicht aktiv gespielt habe, ärgert mich im Nachhinein – die Analyse war korrekt, die Umsetzung leider nicht.
Geopolitische Spannungen als Auslöser
Was war der Grund für den plötzlichen Rücksetzer? Donald Trump hat neue Importzölle angekündigt: Ab 1. Februar sollen 10 % auf Produkte aus bestimmten EU-Ländern gelten, mit möglicher Erhöhung auf 25 % bis Juni – es sei denn, es kommt zu einer Einigung im Streit um Grönland.
Die EU reagierte prompt mit eigenen Gegenzöllen und milliardenschweren Gegenmaßnahmen – ob es nun 93 oder 100 Milliarden sind, spielt bei solchen Summen kaum noch eine Rolle.
Diese geopolitischen Spannungen treffen auch die Kryptomärkte. Binnen zwölf Stunden wurden über 100 Milliarden US-Dollar aus dem Markt gespült. Die Reaktion fiel heftig aus, aber ich bin überzeugt: Solche Rücksetzer bieten auch Chancen.
Altcoins, Gold & Silber – Licht und Schatten
Trotz des Rückgangs bleibe ich in Edelmetallen wie Gold und Silber investiert – beide haben erneut Allzeithochs erreicht. Gold liegt aktuell bei rund 4.688 Punkten, Silber ebenfalls am Hoch. Das bestätigt meine Strategie, hier langfristig investiert zu bleiben.
Bei den Altcoins war das Bild gemischt. Viele Token – wie etwa Render – haben exakt so reagiert, wie ich es erwartet hatte: kurzer Dip, schnelle Erholung, inzwischen im Profit. Andere Positionen wurden allerdings am Break-even ausgestoppt – aber genau deshalb ist eine saubere Risikoabsicherung so entscheidend.
Der bullische Aufbau bei Bitcoin ist trotz des Rückgangs noch intakt – solange wir nicht unter die entscheidenden Unterstützungen fallen. Sollte dies passieren, droht ein Szenario wie im April mit einem tieferen Tief.
Noch aber hält sich der Markt, und ich rechne – wie auch schon in vergleichbaren Situationen – mit einer baldigen Erholungsbewegung.
Ich selbst bleibe daher vorsichtig. Große Investitionen tätige ich momentan nicht. Stattdessen lasse ich meine Sparpläne weiterlaufen – bei Aktien, Bitcoin und Edelmetallen. Die nächsten Tage – vor allem das US-Börsen-Opening am Dienstag – dürften richtungsweisend werden.
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