Yarvin Stoltz Yarvin Stoltz
4 min. Lesedauer

Binance unter Druck: Liquidationen, Boykott und Vertrauensverlust

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Foto: Jaytrading / YouTube

Ich sag’s euch ganz ehrlich: Heute geht es mal wieder um ein unangenehmes Thema. Und ja – vielleicht ist auch gar nichts dran, vielleicht wird die Suppe heißer gekocht als gegessen. Aber ich will am Ende nicht derjenige sein, dem man vorwirft:

„Du hast es gewusst, aber nichts gesagt.“

Deshalb spreche ich es an. Es geht um Binance – und um ein Liquidationsevent, das in den letzten Tagen den gesamten Kryptomarkt erschüttert hat.

XRP Ledger 2026: Aufstieg zur Finanzplattform
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Was ist passiert?

Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, war Binance direkt verantwortlich für den Mega-Liquidationscrash, der viele Trader auf dem falschen Fuß erwischt hat. Grund dafür: ein Fehler im System. Robin HD hat die Geschehnisse bereits sehr gut auf X zusammengefasst – sein Thread lohnt sich, wenn ihr tiefer einsteigen wollt.

Aber zurück zur aktuellen Lage: Die Social-Media-Welle ist gewaltig. Der Hashtag #BoycottBinance trendet, und auch wenn man zunächst denkt, dass das nur eine Handvoll $100-Investoren sind – solche Trends entwickeln oft eine eigene Dynamik.

Milliarden an Abflüssen – und ein Vertrauensproblem

Inzwischen wurden nach offiziellen Angaben rund 22 Milliarden US-Dollar von Binance abgezogen – zusätzlich zu den bereits liquidierten Positionen. Das ist ein absoluter Rekordwert. Die Community verliert das Vertrauen – und das spüren wir deutlich an den Abflüssen und der Stimmungslage.

Binance selbst hat angekündigt, 380 Millionen Dollar an Entschädigungen auszuzahlen. Das mag nach viel klingen, aber im Verhältnis zu den Schäden wirkt das eher wie ein schlechter Witz. Es gibt Berichte von Usern, die Millionen verloren und im Gegenzug nur ein paar Cent zurückbekommen haben.

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Forderungen nach Regulierung – sogar von Wettbewerbern

Besonders brisant: Der CEO von Crypto.com, Kris Marszalek, fordert nun sogar eine offizielle Untersuchung der Aufsichtsbehörden – nach dem Liquidationsevent im Volumen von 400 Milliarden Dollar.

Natürlich gibt es zwischen den Börsen Konkurrenz und Spannungen, aber dass so eine Eskalation überhaupt möglich war, zeigt, wie wenig Regulierung in diesem Bereich bisher greift.

Man erinnert sich: Binance musste in der Vergangenheit bereits Strafzahlungen in Milliardenhöhe leisten. Die Probleme sind nicht neu – und der aktuelle Vorfall reiht sich in eine lange Liste von Skandalen ein.

Der BNB-Token – künstlich aufgebläht?

Ich persönlich habe meine letzten BNB verkauft. Nicht erst seit heute – der Token war für mich ohnehin schon lange überbewertet. Durch die ständigen Buybacks und internen Umschichtungen wurde der Kurs künstlich hochgehalten.

Aber wenn jetzt wirklich Gelder in großem Stil abgezogen werden, bricht dieses Modell zusammen.

Im schlimmsten Fall verkaufen sie sogar eigene BNB-Bestände, um Liquidität zu sichern. Das könnte eine massive Kettenreaktion auslösen – und eine 50 %-Korrektur halte ich in diesem Umfeld absolut für möglich.

Der größte Fehler: Coins auf der Börse liegen lassen

Wenn ihr diesen Artikel nur mit einem Gedanken verlasst, dann bitte mit diesem: Eure Coins gehören nicht auf eine Exchange.

Falls ihr bisher gezögert habt: Vielleicht ist jetzt der Moment, euch eine Hardware Wallet zu holen und eure Bestände in Sicherheit zu bringen.

Ich will hier kein übertriebenes „FUD“ (Fear, Uncertainty & Doubt) verbreiten. Vielleicht ist das alles am Ende harmloser, als es gerade scheint. Aber was bitte spricht gegen Sicherheit? Was spricht gegen Kontrolle über die eigenen Coins?

Die Faktenlage ist eindeutig:

  • Binance hat (erneut) massives Vertrauen verspielt
  • Die Plattform war der Auslöser des Liquidationsevents
  • Viele Nutzer wurden nicht entschädigt
  • Es gibt keine Transparenz, keine unabhängige Prüfung

Ich persönlich will mit so einer Plattform nichts mehr zu tun haben. BNB ist für mich erledigt. Binance ebenfalls. Ich bin raus – und das mit gutem Gewissen.

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Über den Autor:
Yarvin Stoltz

Yarvin Stoltz, in der Kryptoszene bekannt als Jaytrading, ist ein vielseitiger Unternehmer, der als Trader, Content Creator und Videograf tätig ist. Mit einem Hintergrund im Social Media Management und einer dreijährigen Ausbildung im Forex-Trading bringt er fundiertes Wissen in die Welt der Kryptowährungen ein. Seine besondere Stärke liegt in der technischen Analyse von Kryptomärkten. Yarvin setzt sich leidenschaftlich dafür ein, jungen Menschen die Grundlagen von Bitcoin und Investitionen näherzubringen und organisiert mit anderen Influencern die aufkommende Crypto Conference Zrce Beach 2025.

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