Foto: MissCrypto / YouTube
Immer wieder heißt es, Avalanche (AVAX) sei eine Geisterstadt. Auf der C-Chain sei wenig Aktivität zu sehen, also gelte das Projekt als gescheitert.
Ich halte diese Sicht für zu kurz gedacht. Weniger Hype bedeutet nicht, dass im Hintergrund nichts entsteht. Ein Beispiel ist die FIFA, die ihre eigene Blockchain auf Avalanche gestartet hat. Wenn ein globaler Verband diese Infrastruktur nutzt, wirkt „wertlos“ fehl am Platz.
Für mich zeigt das ein typisches Problem im Kryptomarkt: Wir bewerten Projekte nach kurzfristigen Trends. Doch technologische Infrastruktur wächst über Jahre.
Avalanche ist erst seit 2020 im Mainnet – im Vergleich zu klassischen Tech-Unternehmen steckt das Netzwerk noch in der frühen Entwicklungsphase.
Warum ich AVAX als langfristige Wette sehe
Mich überzeugt an Avalanche vor allem der langfristige Ansatz. „Long-term thinking wins“ trifft es gut – viele erfolgreiche Tech-Unternehmen haben jahrelang im Hintergrund aufgebaut, bevor der Durchbruch kam. Genau dieses Prinzip sehe ich auch hier.
AVAX zählt weiterhin zu den größten Kryptowährungen und positioniert sich gezielt im Bereich Real World Assets und institutionelle Anwendungen. BlackRock nutzt Avalanche für tokenisierte Geldmarktfonds, zudem gibt es inzwischen einen Spot-ETF auf AVAX.
Das sind für mich klare Zeichen institutionellen Interesses.
Zwar ist Avalanche im Vergleich zu Ethereum (ETH) noch kleiner, doch besonders bei tokenisierten Vermögenswerten wächst das Netzwerk kontinuierlich. Für mich wirkt das weniger wie ein kurzfristiger Hype, sondern wie der Aufbau langfristiger Infrastruktur.
Technologie, Layer-1-Chains und das 9000-Upgrade
Technisch überzeugt mich Avalanche durch seine modulare Architektur. Statt nur einer Blockchain nutzt das Netzwerk mehrere spezialisierte Chains: X-Chain für Transfers, C-Chain für Smart Contracts und P-Chain für Validatoren und Staking.
Damit adressiert Avalanche das Blockchain-Trilemma aus Dezentralisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit.
Mit dem 9000-Upgrade wurden Subnets zu eigenständigen Layer-1-Blockchains. Projekte können eigene Validatoren und individuelle Regeln für Gebühren, Token oder Compliance festlegen.
Das ist besonders für Gaming und Finanzinstitute attraktiv, da sie maßgeschneiderte, zugangsbeschränkte Netzwerke betreiben können. Für mich ist entscheidend: Avalanche ist nicht nur eine einzelne Chain, sondern eine Plattform für viele spezialisierte Layer-1-Netzwerke.
Tokenomics, Burn-Mechanismus und meine Einschätzung
Spannend finde ich auch die Rolle des AVAX-Tokens. Er dient als Gebühren-, Staking- und Sicherheitstoken. Ein Teil der Gebühren wird verbrannt, wodurch das Angebot langfristig reduziert wird.
Zwar zeigen Berechnungen, dass der Burn-Effekt aktuell keinen massiven Angebotsschock auslöst, doch ich sehe ihn als strukturellen, langfristigen Rückenwind.
Über 50 % der Umlaufmenge sind gestakt und damit gebunden. Das reduziert kurzfristig verfügbares Angebot. Gleichzeitig hängt die Preisentwicklung aus meiner Sicht stark von institutioneller Nachfrage, realer Nutzung der Layer-1-Chains und der allgemeinen Makroliquidität ab.
Für kurzfristige Trader ist AVAX vielleicht nur ein weiteres volatiles Asset. Für mich persönlich ist es jedoch eine langfristige Infrastrukturwette – auf Gaming, auf tokenisierte Vermögenswerte und auf Institutionen, die schrittweise on-chain gehen.
Ob sich diese Wette auszahlt, hängt davon ab, ob Avalanche es schafft, nachhaltige Nutzung aufzubauen. Geduld ist hier vermutlich der entscheidende Faktor.
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