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Weniger Beute für Krypto-Hacker: Auffälliger Rückgang im April

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Axios-Hack: Gefahr für Web3-Projekte

Foto: AlyoshinE/Shutterstock

Krypto hat in den letzten Jahren eine immer wichtigere Rolle in der Finanzwelt eingenommen. Mit der wachsenden Akzeptanz und den Investitionen sind jedoch auch die Risiken gestiegen, einschließlich dem Risiko von Hacks und Diebstahl. Die neuesten Daten zeigen jedoch einen signifikanten Rückgang von 67 Prozent der Krypto-Hacks im April auf ein Gesamtvolumen von 60 Millionen US-Dollar.

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Krypto-Hacker erbeuten Monat für Monat weniger

Laut Daten des On-Chain-Sicherheitsunternehmens Peckshield wurden im Februar Hacks im Wert von 360,8 Millionen US-Dollar verzeichnet. Im März lag dieser Betrag noch bei 187,6 Millionen US-Dollar. Der Rückgang setzte sich auch im April fort. In diesem Monat ging der Betrag um beeindruckende 67 Prozent zurück. So wurden nur noch 187,6 Millionen US-Dollar auf dem gesamten Kryptomarkt gehackt. Dieser Rückgang ist ein positives Zeichen für die Sicherheit des Kryptosektors.

Dieser relativ niedrige Betrag im Vergleich zu den früheren Monaten in diesem Jahr resultiert aus 40 Hacking-Vorfällen. Der größte Vorfall war der Hack von Hedgey Finance. Dabei wurde ein großer Teil des Gesamtbetrags gestohlen: 44,7 Millionen US-Dollar. Die Hacker nutzten am 19. April einen Token-Claim-Vertrag über das Arbitrum (ARB) Netzwerk.

Die Hacker sind leider immer noch zu oft in der Krypto-Welt präsent. Die Hacker-Gruppe Lazarus scheint dabei am „erfolgreichsten“ zu sein. Die nordkoreanische Gruppe schaffte es, sicher 200 Millionen US-Dollar über einen Zeitraum von drei Jahren zu waschen. Der X-Benutzer ZachXBT, bekannt für seine Enttarnungen von Krypto-Dieben auf dem ehemaligen Twitter, war derjenige, der die Untersuchung veröffentlichte.

Einfache Hacks häufiger als Krypto-Betrug

Ein kleinerer Teil des Gesamt-Hacks war der Diebstahl bei der Fixed Float Börse. In den ersten Tagen des Monats wurden 3 Millionen US-Dollar erbeutet. Ein externer Dienstleister, der von der Kryptobörse genutzt wurde, war gehackt worden.

Der Angriff auf Grand Base war der drittgrößte Hack im April. Er brachte den Hackern einen Betrag von 2,67 Millionen US-Dollar ein. An vierter Stelle steht der Hack auf Pike Finance. Dort gingen aufgrund des Hacks lässige 1,6 Millionen US-Dollar verloren.

Die Unregelmäßigkeiten in Smart Contracts führten zu einer beachtlichen Beute dieser oben genannten Hacks. Das ließ Pike Finance selbst in einem X-Post am 1. Mai wissen. Wo man denkt, dass Betrug in dieser Branche auch häufig auftritt, ist das eigentlich nicht der Fall. Zumindest, wenn wir die Betrugszahlen neben den Hack-Zahlen legen. Im April waren lediglich 5,7 Prozent der Fälle auf Betrug zurückzuführen. Die restlichen 94,3 Prozent waren Hacker, die die Show stahlen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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