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Versteckte Krypto-Gebühren – und wie du sie vermeidest

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Versteckte Krypto-Gebühren – und wie du sie vermeidest

Foto: Lee Charlie / Shutterstock.com

Beim Handel mit Kryptowährungen gibt es versteckte Kosten, die man leicht übersieht. Diese können die Rentabilität deiner Investitionen beeinträchtigen – im schlimmsten Fall wirst du so vom Gewinner zum Verlierer.

Kraken und Nasdaq arbeiten an kryptobasierten Aktien zusammen
Kraken und Nasdaq arbeiten an kryptobasierten Aktien zusammen

Die versteckten Kosten von Krypto-Transaktionen

Kryptowährungen gelten oft als günstig in der Abwicklung, vor allem im Vergleich zu traditionellen Bankgebühren. Doch das ist nicht immer der Fall. Hier ein Überblick über die wichtigsten Kostenarten:

Netzwerkgebühren

Wer direkt über eine Blockchain Transaktionen durchführt, muss die Netzwerkgebühren (Gas Fees) dieser Blockchain zahlen. Beim Handel auf zentralen Börsen entfällt das, da die Coins dort intern verwaltet und ausgetauscht werden.

Wenn du jedoch zum Beispiel Bitcoin oder Ethereum außerhalb einer Börse verschickst, fallen oft hohe Netzwerkgebühren an – vor allem bei starker Auslastung. Diese können pro Transaktion mehrere Euro oder sogar über zehn Euro betragen.

Handelsgebühren

Jede Börse erhebt Transaktionsgebühren. Je niedriger diese sind, desto besser für dich. Auf Dauer können diese Gebühren stark ins Gewicht fallen.

Beispiel: Wer bei jeder Transaktion 1 % zahlt, hat nach 100 Trades nur noch rund 37 % seines Startkapitals übrig (0,99 hoch 100).
Vor allem dezentrale Börsen, insbesondere solche auf Ethereum, haben oft höhere Gebühren..

Liquiditätskosten

Liquidität bedeutet, dass genug Käufer und Verkäufer zu einem bestimmten Kurs verfügbar sind. Ist dies nicht der Fall, kann schon eine einzelne größere Order den Kurs deutlich beeinflussen.

Wenn der Marktpreis z. B. 5 US-Dollar beträgt, aber die Orderbücher nur Angebote bei 4 und 6 US-Dollar enthalten, wird deine Order zu einem schlechteren Preis ausgeführt.
Handel daher möglichst nur auf Börsen mit hoher Liquidität.

Regulierungskosten

Neue regulatorische Anforderungen wie MiCA, KYC (Know Your Customer) und AML (Anti-Geldwäsche) verursachen zusätzliche Kosten für Börsen. Diese werden an die Kunden weitergegeben – kleinere Anbieter mussten den Markt deshalb bereits verlassen.

Sicherheitskosten

Kryptobörsen müssen erhebliche Investitionen in Sicherheit tätigen, um deine Coins vor Hacks und Betrug zu schützen. Auch diese Kosten fließen indirekt in die Gebührenstruktur ein.

So vermeidest du versteckte Kryptokosten

Was kannst du gegen diese versteckten Kosten tun? Zunächst einmal solltest du auf einer Börse mit hoher Liquidität handeln.

Vermeide teure Netzwerke wie Bitcoin und Ethereum, wenn du häufig handelst. Suche stattdessen eine Plattform, bei der keine Netzwerkgebühren anfallen – etwa bei zentralisierten Börsen mit internem Handelssystem.

Falls du dezentral handeln möchtest, tätige größere Käufe, um seltener Gebühren zahlen zu müssen. Alternativ kannst du auch Bridges (Verbindungen zwischen Blockchains) oder Layer-2-Lösungen nutzen, um Kosten zu senken.

Einige Anbieter setzen Tools ein, die automatisch den besten Kurs für eine Kryptowährung auf verschiedenen Börsen finden. Jupiter, eine dezentrale Börse, durchsucht zum Beispiel mehrere Märkte nach dem besten Angebot. Mit dieser sogenannten Arbitrage lassen sich spürbare Kosten sparen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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