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Tether startet eigene KI-Plattform: Was ist zu erwarten?

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Foto: Andrei Armiagov/Shutterstock

Von Quantencomputing über fortschrittliche Cybersicherheit bis hin zu künstlicher Intelligenz – die technologischen Entwicklungen in der Kryptoindustrie schreiten rasant voran. Nun setzt Tether, der Herausgeber des Stablecoins USDT, einen weiteren Innovationsschritt und kündigt den Start einer dezentralen KI-Plattform an, die Zahlungen in Stablecoins und Bitcoin unterstützt.

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Tether kündigt KI-basiertes Betriebssystem an

Seit Dezember 2023 steht Paolo Ardoino an der Spitze von Tether. Gestern gab der CEO bekannt, dass das Unternehmen an einem Betriebssystem für künstliche Intelligenz arbeitet. Mit dieser Ankündigung reiht sich Tether in eine wachsende Gruppe von Krypto-Unternehmen ein, die auf den rund 25 Milliarden US-Dollar schweren KI-Markt setzen.

Das Projekt trägt den Namen Tether.AI. Ein offizielles Veröffentlichungsdatum wurde noch nicht genannt, doch Ardoino veröffentlichte erste Details auf X.

 

Das geplante Betriebssystem soll open-source sein und damit auf verschiedensten Geräten nutzbar werden. Es basiert auf dezentraler Infrastruktur und erlaubt Zahlungen in Bitcoin sowie USDT – ganz ohne zentrale Kontrollinstanz.

Ein bedeutender Sicherheitsvorteil: Es existiert kein zentraler Schwachpunkt, der von Angreifern kompromittiert werden könnte. Das System ist somit resistenter gegenüber Angriffen und Ausfällen.

Krypto-Zahlungen durch Tether.AI

Innerhalb der Plattform sollen Krypto-Zahlungen durch das Wallet Development Kit (WDK) ermöglicht werden. Dieses Toolkit erlaubt Entwicklern die Erstellung und Erweiterung digitaler Wallets und unterstützt mehrere Blockchains. Funktionen wie Senden, Empfangen und Verwalten von digitalen Vermögenswerten sind integriert.

Tether verfolgt ambitionierte Pläne im Bereich der KI: Das Unternehmen will ein Netzwerk intelligenter Agenten aufbauen – autonome Systeme, die Aufgaben selbstständig ausführen, Entscheidungen treffen und sich dynamisch an neue Umgebungen anpassen können.

Diese Agenten sollen in einem Peer-to-Peer-Modell miteinander kommunizieren – ohne zentrale Server oder menschliche Operatoren.

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Dezentrale Kommunikation und modulare Struktur

Ein zentrales Element ist auch die Anwendung Keet, eine Peer-to-Peer-Messaging-App, die bereits von Tether unterstützt wird. Darüber hinaus könnte die Plattform künftig auch Funktionen für Datenanalyse beinhalten.

Ardoino kündigte an, dass das System modular aufgebaut sein werde. So soll es für Entwickler wie Nutzer leicht anpassbar und besonders effizient sein – ideal für einfache und sichere Transaktionen im digitalen Raum. Ziel ist die nahtlose Integration von Kryptographie, Künstlicher Intelligenz und digitalen Zahlungen.

Tether investiert gezielt in Zukunftstechnologien

Tether ist im Bereich KI kein Neuling. Bereits im September 2023 investierte das Unternehmen Millionenbeträge in Northern Data, einen der größten Bitcoin-Mining-Konzerne Europas. Im April 2024 folgte ein strategisches Investment von 200 Millionen US-Dollar in Blackrock Neurotech, ein Biotech-Unternehmen mit Fokus auf Neurotechnologie.

Diese Schritte unterstreichen Tethers strategische Neuausrichtung hin zu zukunftsweisenden Technologien – weit über Stablecoins hinaus.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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