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Ein schwerwiegendes Sicherheitsleck in Android‑Telefonen hätte für Krypto‑Anleger große Folgen haben können. Forscher entdeckten, dass Hacker in manchen Fällen innerhalb von nur 45 Sekunden Zugriff auf sensible Daten erhalten konnten.
Dabei ging es sogar um die Wiederherstellungswörter von Krypto‑Wallets. Mit diesen Wörtern kann eine Person vollständige Kontrolle über digitale Vermögenswerte wie Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH) erlangen.
Die Schwachstelle wurde inzwischen behoben, doch Experten warnen, dass Nutzer ihre Geräte so schnell wie möglich aktualisieren müssen. Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig solide digitale Sicherheit für Krypto‑Investoren ist.
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Sicherheitsleck gab Hackern Zugang zu Krypto‑Wallets
Die Schwachstelle wurde vom Sicherheitsteam Donjon des Hardware‑Wallet‑Herstellers Ledger entdeckt. Das Problem befand sich in Chips des Herstellers MediaTek, der in vielen Android‑Telefonen verbaut ist.
Laut Ledger konnte ein Angreifer mit einem USB‑Kabel und spezieller Software Zugriff auf ein Smartphone erlangen. Dabei wurde eine Sicherheitsstufe umgangen, die normalerweise prüft, ob ein Gerät sicher gestartet wurde.
In einem Test demonstrierten die Forscher, wie schnell der Angriff funktionieren kann. Durch das Verbinden eines Android‑Handys mit einem Laptop gelang es ihnen, die Sicherheitsmechanismen innerhalb von rund 45 Sekunden zu durchbrechen.
Anschließend wurde der Geräte‑PIN wiederhergestellt und Daten konnten entschlüsselt werden. Auch die Wiederherstellungswörter verschiedener Krypto‑Wallets wurden dadurch sichtbar.
Betroffen waren unter anderem Wallets wie Trust Wallet, Phantom und Kraken Wallet. Mit diesen Wiederherstellungswörtern kann eine Wallet vollständig rekonstruiert – und damit auch alle Krypto‑Vermögenswerte übertragen – werden.
MediaTek hat die Schwachstelle bereits im Januar mit einem Sicherheitsupdate geschlossen. Dennoch bleiben Nutzer verwundbar, solange sie ihr Gerät nicht aktualisieren.
Polizei geht härter gegen Cyberkriminelle vor
Unterdessen versuchen internationale Ermittlungsbehörden zunehmend, Cyberkriminalität rund um Kryptowährungen zu bekämpfen. Anfang März wurde beispielsweise die Hackerplattform LeakBase offline genommen.
An der Aktion beteiligten sich Polizeidienststellen aus vierzehn Ländern, darunter Europol und das US‑FBI. Das Forum wurde genutzt, um gestohlene Daten zu handeln und Cyberangriffe zu organisieren.
Laut Ermittlern hatte die Plattform mehr als 142.000 Mitglieder. Auf dem Forum fanden sich auch Tools und Anleitungen zur Durchführung digitaler Angriffe.
Auf solchen Plattformen werden gestohlene Daten häufig gegen Kryptowährungen gehandelt. Dadurch spielen Kryptonutzer regelmäßig eine Rolle in Ermittlungen zu Cyberkriminalität.
Das Leck in Android‑Telefonen zeigt, dass digitale Sicherheit ein dauerhaft zentrales Thema bleibt. Durch das Aktualisieren von Geräten, die Nutzung starker Passwörter und die Aktivierung der Zwei‑Faktor‑Authentifizierung können Nutzer ihre Krypto‑Vermögenswerte besser vor Hackern schützen.
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