Gino Presti Gino Presti
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Panik über Insolvenz der Kryptobörse Binance ist Fake News

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Wallets und Bo…

Foto: JarTee / Shutterstock.com

In sozialen Medien warnen koordinierte Nachrichten, dass die Kryptobörse Binance in finanziellen Schwierigkeiten steckt, genau wie die zusammengebrochene FTX. Eine Datenanalyse widerspricht dem jedoch: Die Reserven des Unternehmens sind stabil und es gibt keine Anzeichen für Geldnot. Aber was ist dann los?

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Kurz zusammengefasst

  • Accounts in sozialen Medien, vor allem X, verbreiten koordiniert Panik über ein mögliches Katastrophenszenario bei Binance.
  • Die Analyse des Datenanalysten CryptoQuant zeigt, dass die Bitcoin-Reserven von Binance stabil sind und nicht auf Probleme hinweisen.
  • Die Online-Kampagne profitiert von bestehender Kritik von Konkurrenten über die Rolle von Binance bei einem früheren Marktcrash.

Zahlen widersprechen Gerüchten über Kryptobörse

Während online Angst vor einer neuen Krise verbreitet wird, zeigen die harten Zahlen Stabilität. Laut dem Datenanalyseunternehmen CryptoQuant hat Binance derzeit rund 659.000 Bitcoin (BTC) in der Kasse. Das ist sogar etwas mehr als die 657.000 Bitcoin, die die Börse Ende letzten Jahres hatte.

Die Analysten sehen keinen ernsthaften Rückgang der Reserven, nicht einmal während der aktuellen Kursrückgänge am Kryptomarkt. Die Daten zeigen keine ungewöhnlichen Geldströme, die von der Börse abfließen, was bei einer Geldkrise passieren würde.

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Koordinierte Kampagne auf X

Die Unruhe wurde durch eine koordinierte Aktion auf der Social-Media-Plattform X angeheizt. Dutzende Accounts posteten dort exakt dieselbe Nachricht:

„Ich unterstütze Binance seit vielen Jahren, aber heute habe ich mich doch entschieden, mein Konto zu schließen.“

Viele dieser Accounts sind wahrscheinlich gefälscht; sie haben ähnliche Namen (wie Wei BNB und Hao BNB) und dieselben Profilfotos.

Einer der Accounts hat kürzlich seine Identität geändert. Früher schien er von einer anderen Person zu sein, bis er im August begann, über Krypto zu posten. Sogar Trezor, ein Anbieter von Hardware-Wallets, teilte die Nachrichten, die dazu aufriefen, Geld von Binance abzuziehen – aber dabei geht es vor allem um Eigenwerbung.

Reaktion von Binance und breitere Kritik

Binance nennt die Desinformation eine „ernsthafte und eskalierende Bedrohung„. Mitgründer Changpeng Zhao spricht auf X von „schlechtem Verhalten“. Ein Sprecher betont, wie einfach es für Menschen mit bösen Absichten ist, Accounts zu kaufen oder zu erstellen und so falsche Geschichten zu verbreiten.

Dennoch kommt die Kampagne nicht aus heiterem Himmel. Star Xu, der Chef des Konkurrenten OKX, behauptet, dass Binance eine große Rolle bei einem Marktcrash im vergangenen Oktober spielte. Laut ihm ermutigte Binance zu risikoreichem Verhalten bei seinen Kunden. Diese Kritik kommt also nicht von anonymen Accounts, sondern von bekannten Namen aus der Branche.

Der Verweis auf „FTX 2.0″ ist kein Zufall. Der Fall dieser Kryptobörse im Jahr 2022 sorgte für eine enorme Krise in der Branche, bei der Milliarden an Kundengeldern verdampften.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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