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Am Wochenende ging eine Welle der Panik durch die Krypto-Community: Tausende Nutzer von Trust Wallet und Binance Wallet stellten plötzlich fest, dass ihre Guthaben auf null standen.
In den sozialen Medien häuften sich Meldungen von Menschen, die glaubten, ihre Kryptowährungen verloren zu haben.
Zum Glück stellte sich schnell heraus: Es handelte sich nicht um einen Hack oder den Verlust von Geldern, sondern um ein technisches Problem.
Wallets nicht leer – Anzeigeproblem durch Netzwerkstörung
Die Probleme traten kurz nach dem großen Marktcrash am Freitag auf, der extreme Belastung für Netzwerke und Preisdatenbanken verursachte.
Sowohl Trust Wallet als auch Binance Wallet gaben an, dass ihre Systeme Schwierigkeiten hatten, aktuelle Daten aus der Blockchain zu laden. Das führte dazu, dass manche Guthaben fälschlicherweise als null angezeigt wurden.
Trust Wallet erklärte, dass die Ursache ein sogenanntes „Data Sync Issue“ war – ein Problem bei der Datensynchronisierung.
Die App konnte zeitweise keine korrekte Verbindung zur Blockchain aufbauen, was bei einigen Nutzern zur Anzeige eines leeren Kontos führte.
Wichtig: Die Coins selbst waren nie verschwunden. In sogenannten Self-Custody-Wallets – also bei selbstverwahrten Wallets – bleiben die Token jederzeit sicher auf der Blockchain gespeichert. Die App dient lediglich als Schnittstelle, nicht als Speicherort.
Trust Wallet erklärte, das Problem sei innerhalb weniger Stunden behoben worden. Dennoch meldeten einige Nutzer auch Tage später noch fehlerhafte Anzeigen.
Trotz der Anzeigeprobleme konnten Nutzer weiterhin ihre Kryptowährungen senden, staken oder tauschen. Auch die Binance Wallet, ein weiteres Wallet-Produkt des Unternehmens von Changpeng Zhao (CZ), war betroffen.
Durch Netzwerküberlastung dauerte das Laden der Daten zum Teil mehrere Minuten – was den Eindruck erweckte, die Guthaben seien verschwunden.
Binance erklärte, dass die Verzögerungen durch „Preisabweichungen und hohe Marktvolatilität“ nach dem Crash verursacht wurden.
Vorsicht vor Betrügern
Experten warnen: Solche Anzeigefehler stellen zwar keine direkte Gefahr für die Coins dar, können aber zur Sicherheitsfalle werden, wenn Nutzer in Panik geraten.
In früheren Fällen tauchten schnell Fake-Accounts auf, die angebliche Hilfe anboten – im Austausch für Zugang zu privaten Schlüsseln oder Wiederherstellungswörtern.
Trust Wallet erinnerte daher erneut daran: Das Team wird niemals nach privaten Daten oder Seed-Phrasen fragen. Wer überprüfen möchte, ob sein Guthaben noch vorhanden ist, kann dies jederzeit über einen öffentlichen Blockchain-Explorer tun.
Die Anzeigeprobleme scheinen inzwischen größtenteils behoben – doch der Vorfall zeigt, wie anfällig Systeme in Phasen extremer Marktbelastung sein können.
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