Gino Presti Gino Presti
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Ledger-Nutzer im Visier von Krypto-Betrügern – Vorsicht vor gefälschten Briefen

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Wallets und Bo…
Ledger

Foto: Shutterstock.com/Nataly Gejdos

Heutzutage wissen immer mehr Menschen, was Kryptos sind, aber darin liegt auch eine Gefahr. Durch diese Entwicklung sind auch Krypto-Betrüger aktiver denn je und versuchen, deine Krypto zu stehlen. Auch jetzt haben Betrüger Briefe an Ledger-Nutzer verschickt, in denen sie sich als das Unternehmen ausgeben.

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Betrüger sind hinter geheimen Informationen her

Hast du schon einmal von einem Ledger-Wallet gehört? Das ist ein Gerät, so groß wie ein USB-Stick, mit dem Menschen ihre Kryptomünzen sicher aufbewahren können. Du kannst es als Tresor für Bitcoin (BTC) oder andere Altcoins betrachten.

Leider sind Betrüger ganz versessen darauf, denn einmal drin können sie manchmal riesige Summen an Krypto stehlen. Auch jetzt versuchen Betrüger über physische Briefe per Post Menschen zu erreichen, die ein solches Ledger-Wallet besitzen. Sie geben sich als Mitarbeiter des Unternehmens Ledger aus und fragen nach geheimen Informationen: deiner „Recovery Phrase“.

Das ist dein Wiederherstellungsschlüssel, meist 24 Wörter, der dir Zugang zu deinem Kryptowallet gibt. Dieser geheime Schlüssel ist eigentlich das sensibelste Passwort, das du hast. Wenn jemand die Wörter kennt, ist es für diese Person bereits möglich, all deine Krypto aus deinem Wallet zu nehmen.

Brief wirkt äußerst realistisch

Techkommentator Jacob Canfield erhielt einen gefälschten Brief nach Hause geschickt und teilte dies sofort mit seiner Community auf X. In dem Brief steht, dass er sofort ein Sicherheitsupdate auf seinem Ledger durchführen muss.

Was es noch viel schlimmer macht, ist, dass das Logo von Ledger, die Firmenadresse und eine Referenznummer verwendet werden, um sich so „echt wie möglich“ auszugeben. Außerdem bitten die Betrüger darum, einen QR-Code zu scannen, in den du dann deinen Wiederherstellungssatz eingeben kannst. Der Grund dafür sei angeblich, dein Gerät zu validieren.

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Sei gewarnt

Canfield gibt an, dass alles Betrug ist und warnte die Nutzer ihrer Ledger-Geräte. „Ledger wird niemals anrufen, eine persönliche Nachricht senden oder nach deinem 24-Wörter-Wiederherstellungssatz fragen. Wenn jemand dies tut, ist es Betrug.“

Zudem gibt es noch eine Frage in der Community: Wie kommen die Betrüger an persönliche Daten wie eine Adresse? Canfield vermutet, dass es daher kommt, dass die Betrüger im Besitz von Daten sind, die vor fast fünf Jahren geleakt wurden.

Im Juli 2024 kam in den Nachrichten, dass ein Hacker die Datenbank von Ledger gehackt hatte und die persönlichen Daten von mehr als einer Viertelmillion Kunden online gestellt wurden. Namen, Telefonnummern und Hausadressen waren alle von verschiedenen Ledger-Kunden zu sehen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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