Foto: Shutterstock/CHRISTOPHER E ZIMMER
Eine große Kryptoplattform in den Vereinigten Staaten hat eine Geldstrafe in Millionenhöhe erhalten. Nach Angaben der Justiz führte das Unternehmen unzureichende Kontrollen durch, wodurch Kriminelle die Plattform nutzen konnten.
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US-Justiz verhängt gegen Paxful eine Geldstrafe von 3,4 Millionen Euro
Betroffen ist das US-Unternehmen Paxful, eine Plattform, auf der Nutzer Kryptowährungen direkt untereinander kaufen und verkaufen können. Am Mittwoch wurde bekannt, dass das Unternehmen eine Strafe in Höhe von 4 Millionen US-Dollar – rund 3,4 Millionen Euro – zahlen muss.
Nach Angaben des US-Justizministeriums räumte Paxful ein, Einnahmen durch Kriminelle erzielt zu haben, die die Plattform nutzten. Grund dafür seien unzureichende Kontrollen zur Bekämpfung von Geldwäsche gewesen.
Diese Vorschriften sollen verhindern, dass Gelder aus Straftaten weitergeleitet oder verschleiert werden.
Paxful bekannte sich bereits im Dezember in mehreren Punkten schuldig. Laut Justiz habe das Unternehmen illegale Aktivitäten wie Betrug, Erpressung und illegale Prostitution begünstigt, da Transaktionen nicht ausreichend überprüft wurden.
Warum Paxful laut Justiz unzureichende Kontrollen hatte
Die Staatsanwaltschaft erklärte, Paxful habe zwar formelle Anti-Geldwäsche-Richtlinien besessen, diese jedoch in der Praxis nicht konsequent umgesetzt. Geldwäsche bedeutet, dass Erlöse aus Straftaten so verschleiert werden, dass sie legal erscheinen.
Plattformen sind verpflichtet, entsprechende Kontrollen durchzuführen.
Ein Staatsanwalt erklärte zudem, Paxful habe sich gezielt als Plattform mit nur geringen Kontrollen positioniert. Dadurch sei es für Kriminelle besonders einfach gewesen, die Dienste zu nutzen. Nach Auffassung der Justiz war dem Unternehmen dies bewusst.
Zwischen Januar 2017 und September 2019 wickelte Paxful mehr als 26 Millionen Transaktionen ab. Das Gesamtvolumen belief sich laut Justiz auf rund 3 Milliarden US-Dollar.
In diesem Zeitraum erzielte das Unternehmen Einnahmen in Höhe von etwa 29,7 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 25 Millionen Euro.
Niedrigere Strafe wegen begrenzter Zahlungsfähigkeit
Nach Angaben der Justiz hätte die angemessene Strafe eigentlich bei 112,5 Millionen US-Dollar – umgerechnet etwa 94,5 Millionen Euro – liegen sollen. Letztlich wurde die Geldstrafe jedoch auf 3,4 Millionen Euro begrenzt.
Begründet wurde dies damit, dass Paxful finanziell nicht in der Lage sei, einen höheren Betrag zu zahlen.
Der Fall zeigt nach Einschätzung der Justiz, wie wichtig wirksame Kontrollen bei Kryptoplattformen sind. Ohne klare Vorschriften und Identitätsprüfungen können Kriminelle entsprechende Dienste leichter missbrauchen.
Daher ist es entscheidend, eine Exchange zu wählen, die sicher arbeitet und regulatorische Vorgaben einhält, um spätere Probleme zu vermeiden.
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