Amal Bell Amal Bell
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Kryptohandel fällt um 66 %: Experten warnen vor Sturm

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Krypto-Radar: Bitcoin-Kurs steigt leicht, verliert aber an Stärke

Foto: Zakharchuk/Shutterstock

Der Kryptomarkt erlebt eine ungewöhnlich ruhige Phase. Wo zuvor starke Anstiege und Rückgänge sich schnell ablösten, sind die Handelsvolumina nun deutlich zurückgegangen.

Laut Bitfinex handelt es sich dabei nicht einfach um einen Rückgang, sondern um eine Phase, die in früheren Marktzyklen oft einer wichtigen Bewegung vorausging. Diese Ruhe ist daher ein Moment, in dem man besonders aufmerksam sein sollte.

Zeigt Bitcoin erneut Muster wie beim Crash 2014?
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Handelsaktivität geht zurück

Bitfinex berichtet, dass die Spotvolumina in diesem Quartal um 66 Prozent gesunken sind im Vergleich zu einem Hoch im Januar. Spotvolumina zeigen, wie viel Krypto tatsächlich gekauft und verkauft wird, und sind damit ein interessanter Maßstab für das allgemeine Marktinteresse.

Darüber hinaus zeigt CoinMarketCap, dass die Volumina der letzten 30 Tage von 500 Milliarden US-Dollar auf etwa 250 Milliarden US-Dollar gefallen sind.

Diese Ruhe entspricht früheren Phasen, in denen Anleger klare makroökonomische Signale abwarteten. Analyst Michaël van de Poppe sieht zudem, dass das Kursmuster von Bitcoin (BTC) zunehmend enger wird.

Seiner Meinung nach können bevorstehende wirtschaftliche Ereignisse die Unruhe schnell zurückbringen.

Ein Durchbruch über wichtige Widerstandsniveaus könnte den Markt erneut in Richtung einer größeren Bewegung treiben, während der Verlust von Unterstützung hingegen Raum für weitere Rückgänge schafft.

Bitcoin verlässt massenhaft die Börsen

Gleichzeitig wird auffallend viel Bitcoin von Handelsplattformen abgezogen. Das Marktforschungsunternehmen Santiment meldet, dass seit Dezember letzten Jahres über 400.000 Bitcoin von Börsen verschwunden sind – etwa 2 Prozent des gesamten Angebots.

Dies geschieht meist, wenn Anleger sich für eine langfristige Aufbewahrung statt für aktives Handeln entscheiden. Weniger Coins auf Börsen bedeuten weniger unmittelbaren Verkaufsdruck.

Nicht nur Privatanleger spielen dabei eine Rolle. Auch große Fonds besitzen zunehmend mehr Bitcoin. Krypto-Unternehmer Giannis Andreou weist darauf hin, dass Bitcoin-Fonds inzwischen mehr Coins verwalten als alle Börsen zusammen.

Seiner Ansicht nach deutet dies auf eine neue Phase hin, in der regulierte Fonds eine immer dominantere Rolle spielen und das verfügbare Angebot langsam weiter abnimmt.

Die Kombination aus sinkenden Handelsvolumina und einem abnehmenden Angebot auf Börsen zeichnet ein Bild eines Marktes, der sich auf eine neue Phase vorbereitet.

Auch wenn die kurzfristige Entwicklung unsicher bleibt, sehen viele Analysten diese Entwicklung als starke Basis für die langfristige Perspektive.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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