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Binance, die weltweit größte Kryptobörse, stellt strengere Anforderungen an die Unternehmen hinter einem Krypto-Coin und ihre Handelspartner. Diese sogenannten Market Maker müssen mehr Transparenz über ihre Vereinbarungen schaffen. Außerdem sind Vergütungen, die Marktmanipulation fördern könnten, ab sofort verboten.
Kurz zusammengefasst
- Kryptoprojekte müssen die Identität und Verträge ihres Market Makers offenlegen.
- Vereinbarungen über Gewinnbeteiligung oder garantierte Renditen sind ab sofort verboten.
- Binance überwacht aktiv auf Verstöße und kann Händler, die gegen die Regeln verstoßen, auf eine schwarze Liste setzen.
Mehr Transparenz und klare Vereinbarungen für Kryptoprojekte
Die neuen Richtlinien verpflichten Kryptoprojekte dazu, offenzulegen, mit welchem Market Maker sie zusammenarbeiten. Sowohl der Name des Partners als auch die wichtigsten Vertragsbedingungen müssen öffentlich zugänglich sein.
Darüber hinaus sind Vereinbarungen über Gewinnbeteiligung oder garantierte Renditen strikt verboten. Laut Binance verhindert dies Interessenkonflikte und Marktmanipulation. Auch wenn ein Projekt Coins an einen Market Maker verleiht, muss der Vertrag klar festlegen, was dieser damit tun darf.
Schwarze Liste für Regelverletzer
Binance gibt an, die Aktivitäten der Market Maker genau zu beobachten. Die Börse verspricht, „schnell und konsequent gegen Missbrauch vorzugehen.“ Händler, die gegen die Regeln verstoßen, können auf eine schwarze Liste gesetzt werden. Ob die Namen auf dieser Liste veröffentlicht werden, ist noch unklar.
Die Regeln zielen darauf ab, konkrete Probleme zu beheben. Dazu gehören der Verkauf von Coins außerhalb des offiziellen Zeitplans, einseitiger Handel oder das künstliche Aufblähen des Handelsvolumens ohne echtes Angebot und echte Nachfrage dahinter. Dies schafft deutlich mehr Transparenz für Privatanleger.
Warum diese Regeln notwendig sind
Market Maker sind Unternehmen, die den Handel mit einem Krypto-Coin reibungslos gestalten sollen. Sie platzieren gleichzeitig Kauf- und Verkaufsorders, damit jederzeit gehandelt werden kann. Das hilft Nutzern, ohne große Preisschwankungen zu kaufen oder zu verkaufen – besonders bei neuen Token.
Das Problem entsteht, wenn diese Parteien nicht neutral agieren, sondern von verdeckten finanziellen Vereinbarungen geleitet werden. Ein Sprecher von Binance erklärte gegenüber CoinDesk, dass die Regeln darauf abzielen, „einen fairen und effizienten Markt zu fördern.“ Das Unternehmen betont, Fehlverhalten nicht zu tolerieren.
Die neuen Richtlinien traten gestern, am 25. März, in Kraft. Mit diesen Maßnahmen will Binance den Kryptomarkt reifer und vertrauenswürdiger machen – vergleichbar mit den Regeln, die auf traditionellen Finanzmärkten gelten.
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