Foto: Stuart Monk/Shutterstock
Der Kryptomarkt läuft Tag und Nacht, während Aktienbörsen feste Öffnungszeiten haben.
Dieser Unterschied wird immer sichtbarer, da Aktien nun auch in digitaler Form über Blockchains gehandelt werden. Besonders am Wochenende entstehen Probleme, weil die Preise dann weniger gut mit dem echten Markt übereinstimmen.
Neue Pläne großer amerikanischer Börsen wie der New York Stock Exchange (NYSE) können dieses Spannungsfeld möglicherweise lösen.
24/7-Handel kann Engpass bei Aktien-Token beseitigen
Tokenisierte Aktien sind digitale Token, die den Wert echter börsennotierter Aktien abbilden. Sie werden auf Blockchains ausgegeben und können frei gehandelt werden, genau wie andere Kryptowährungen.
In der Praxis stößt dieses Modell auf ein wichtiges Problem. Der Kryptomarkt ist immer geöffnet, aber Aktienbörsen schließen am Wochenende. Dadurch nimmt der Handel mit Aktien-Token stark ab, sobald traditionelle Märkte geschlossen sind.
Weniger Handel bedeutet weniger Liquidität, was für größere Preisunterschiede und zusätzliche Risiken für Anleger sorgen kann.
Der Eigentümer der New York Stock Exchange arbeitet an einer neuen digitalen Handelsplattform für tokenisierte Aktien. Diese Plattform ist speziell für den Handel konzipiert, der vierundzwanzig Stunden am Tag läuft, mit direkter Abwicklung auf der Blockchain.
Orders können künftig in Dollarbeträgen platziert werden und Zahlungen laufen über Stablecoins, digitale Münzen, die an den Dollar gekoppelt sind. Hierfür müssen die zuständigen Aufsichtsbehörden allerdings noch grünes Licht geben.
Mit diesem Schritt reagiert die Börse auf die wachsende Nachfrage nach 24/7-Handel mit amerikanischen Aktien. Anleger wollen immer weniger warten, bis Märkte wieder öffnen, besonders in einer Welt, in der Krypto immer verfügbar ist.
Amerikanische Gesetzgebung wichtig für kurze Frist
Während Börsen an technologischer Erneuerung arbeiten, läuft im Hintergrund eine mindestens genauso wichtige Debatte über die Regeln für Krypto.
Laut Bitwise steht der amerikanische Kryptosektor an einem spannenden Punkt. Wenn der Clarity Act nicht angenommen wird, folgt laut CIO Matt Hougan eine Periode, in der Krypto sich selbst beweisen muss.
Der Clarity Act soll klarstellen, wer die Aufsicht führt, beispielsweise die SEC, die CFTC oder ein komplett neuer Zweig der Regierung. Bleibt diese Klarheit aus, dann zählt vor allem eines: echter Nutzen.
Anwendungen wie Stablecoins und tokenisierte Aktien müssen zeigen, dass Krypto mehr ist als nur Spekulation. Initiativen wie vierundzwanzig Stunden Handel passen genau in diese Geschichte.
Die kommenden Monate werden damit entscheidend. Wenn Technik und Gesetzgebung zusammenkommen, kann Krypto einen erwachsenen Schritt von Versprechen zu festem Platz im Finanzsystem machen.
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