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Krypto-Influencerin und Mutter erhält 7 Jahre Haft wegen Bitcoinbetrugs in Höhe von 20 Millionen Euro

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Krypto-Influencerin und Mutter erhält 7 Jahre Haft wegen Bitcoinbetrugs in Höhe von 20 Millionen Euro

Foto: Owlie Productions/Shutterstock

Eine russische Krypto-Influencerin, bekannt unter dem Spitznamen Bitmama, ist zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Valeria Fedyakina, der echte Name von Bitmama, war in einen groß angelegten Betrugsfall verwickelt, bei dem insgesamt über 23 Millionen US-Dollar in Bitcoin erbeutet wurden. Der Fall hat eine unerwartete geopolitische Wendung genommen: Fedyakina soll Geld an die Ukraine gespendet haben.

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Millionen verschwinden durch Krypto-Pyramidenspiel

Die verurteilte Valeria Fedyakina präsentierte sich jahrelang online als Kryptoexpertin und versprach ihren Followern hohe Renditen durch Investitionen in Kryptowährungen. Der Betrug ereignete sich zu einer Zeit, als westliche Sanktionen Russlands Zugang zum traditionellen Bankensystem einschränkten. Krypto wurde so zu einer attraktiven Alternative für Russen, die ihr Geld ins Ausland transferieren wollten.

Sie behauptete, das Geld der Investoren sicher in digitale Vermögenswerte in Dubai umwandeln zu können, um russische Sanktionen zu umgehen. Tatsächlich handelte es sich laut Gericht um ein klassisches Pyramidensystem. Neue Investoren zahlten unwissentlich die angeblichen Gewinne früherer Teilnehmer, während das Geld in ihre Krypto-Wallets in den Vereinigten Arabischen Emiraten verschwand.

Geburt im Gefängnis

Der Betrug fand im Jahr 2023 statt. Innerhalb von nur 60 Tagen soll sie Investoren über 23 Millionen US-Dollar abgenommen haben. Laut Staatsanwaltschaft wurden insgesamt mehr als 1.500 Menschen Opfer, viele davon aus Russland selbst.

Fedyakina wurde am 15. September 2023 verhaftet, als sie versuchte, aus Russland in die VAE zu fliehen. Obwohl sie zu diesem Zeitpunkt im sechsten Monat schwanger war, wurde sie inhaftiert und brachte ihr Kind später im Gefängnis in Moskau zur Welt.

Die Anklage hatte ursprünglich zehn Jahre Haft gefordert, doch das Gericht im Moskauer Stadtbezirk Presnensky verhängte schließlich eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren. Zusätzlich muss sie ihren Opfern eine Entschädigung in Höhe von 23 Millionen US-Dollar zahlen.

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Unterstützung für ukrainisches Militär?

Was den Fall besonders brisant macht, ist die angebliche Verbindung zum Krieg in der Ukraine. Einige Medien behaupten, dass die gestohlenen Bitcoin an die Ukraine weitergeleitet worden seien. Sie soll die Ukraine finanziell im Krieg gegen ihr eigenes Heimatland unterstützt haben. Diese Behauptungen wurden jedoch nicht bestätigt und waren kein Thema im Gerichtsverfahren.

Ihre Anwälte wiesen die Vorwürfe zurück und betonten, dass sie die russische Invasion in der Ukraine unterstütze und sogar bereit gewesen sei, das russische Militär finanziell zu fördern.

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Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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