Foto: gguy / Shutterstock.com
Die Stimmung auf dem Kryptomarkt hat sich heute deutlich abgekühlt. Nach einem starken Aufschwung zu Beginn der Woche kamen Zweifel auf – vor allem aufgrund politischer Unruhen in den Vereinigten Staaten.
Anleger reagieren nervös auf Verzögerungen und Uneinigkeit rund um ein lange erwartetes Gesetz, das die Spielregeln für den US-Kryptomarkt festlegen soll.
🔥 Bleib immer auf dem Laufenden über die neuesten Krypto-News – folge uns auf X
Crypto-Index fällt auf neutral
Der Crypto Fear & Greed Index – ein häufig genutzter Indikator, der als emotionaler Kompass der Anleger gilt – fiel am Freitag um zwölf Punkte auf einen Wert von 49. Damit verschiebt sich das Sentiment von „Gier“ zu „neutral“.
Wie gestern in den Altcoin-News zu lesen war, stand der Index noch bei 61 – dem höchsten Stand seit Monaten. Der vorherige Höchststand datierte aus dem Oktober und fiel mit einer deutlichen Marktkorrektur und Liquidationen im Wert von 16 Milliarden Euro zusammen.
Der Anstieg des Sentiments war nachvollziehbar, nachdem der Bitcoin (BTC)-Kurs innerhalb eines Tages um fünf Prozent zulegte und kurzzeitig in Richtung 84.000 Euro stieg.
Laut dem Analyseportal Santiment war dieser Anstieg logisch, da Großinvestoren weiter kauften, während kleinere Händler verkauften. Doch die Aufmerksamkeit verlagerte sich rasch von der Marktentwicklung zur Politik – und damit ließ der Optimismus nach.
📈 Bitcoin’s jump to a high of $97.8K Wednesday appeared more than justified based on continued smart money accumulation, and retail traders dumping.
📊 Updating our report from last week, the latest updated chart has 5 color codes:
🟥 Whales dumping, Retail accumulating (VERY… https://t.co/BxUXzjN4Bu pic.twitter.com/ykaj5WNowP
— Santiment (@santimentfeed) January 15, 2026
Politische Unsicherheit über Marktregulierung
Das positive Bild kippte schnell. Im Zentrum der Unruhe steht ein Gesetzesvorschlag im US-Senat, der regeln soll, wie Kryptomärkte künftig reguliert werden sollen – die sogenannte Market Structure Bill.
Vor allem die Verteilung der Aufsichtsrechte zwischen Behörden und strengere Vorschriften zu Renditen auf Stablecoins sorgen für Uneinigkeit in der Branche.
In den sozialen Medien wuchs die Unruhe, nachdem mehrere Führungskräfte aus der Kryptobranche Kritik an dem Gesetzentwurf äußerten. Die Spannungen nahmen weiter zu, als Coinbase-CEO Brian Armstrong seine Unterstützung für den Vorschlag zurückzog.
Er bezeichnete den Entwurf als schlechter als den aktuellen Zustand und erklärte, keine Regulierung sei besser als eine schlechte. Kurz darauf wurde die geplante Abstimmung im zuständigen Senatsausschuss verschoben.
Verschiebung nicht unbedingt negativ
Nicht alle sehen die Verzögerung negativ. Krypto-Investor Kyle Chasse sprach sogar von einem positiven Zeichen. Seiner Meinung nach blieb der Markt bemerkenswert stabil, obwohl erwartet wurde, dass die Kurse nach den politischen Nachrichten stark fallen würden.
Das deute darauf hin, dass viele Unsicherheiten möglicherweise bereits eingepreist seien.
Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert Bitcoin bei rund 82.300 Euro – ein Rückgang von 1,17 Prozent innerhalb von 24 Stunden. Auch in den kommenden Wochen werden politische Entwicklungen in den USA ein wichtiger Faktor für das Marktsentiment bleiben.
Beliebt: Krypto-Bots handeln automatisch für dich
Dein Krypto-Portfolio wachsen lassen, ganz ohne aktives Trading? Immer mehr Nutzer setzen auf automatisierte Krypto-Bots. Mit den kostenlosen Bots von OKX kannst du automatisiert am Kryptomarkt handeln. Einige Strategien erzielten in den letzten Wochen Renditen von über 190 % mit Ethereum oder XRP.
Natürlich garantieren Bots keine Gewinne, sie können aber eine sinnvolle Ergänzung deiner Trading-Strategie sein.
Extra: Melde dich noch heute für ein kostenloses OKX-Konto an und erhalte 20 € gratis Bitcoin.