Amal Bell Amal Bell
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Krypto-Feierstimmung endet abrupt durch politische Unruhen

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Extreme Angst am Kryptomarkt könnte ein Kaufsignal sein

Foto: gguy / Shutterstock.com

Die Stimmung auf dem Kryptomarkt hat sich heute deutlich abgekühlt. Nach einem starken Aufschwung zu Beginn der Woche kamen Zweifel auf – vor allem aufgrund politischer Unruhen in den Vereinigten Staaten.

Anleger reagieren nervös auf Verzögerungen und Uneinigkeit rund um ein lange erwartetes Gesetz, das die Spielregeln für den US-Kryptomarkt festlegen soll.

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Crypto-Index fällt auf neutral

Der Crypto Fear & Greed Index – ein häufig genutzter Indikator, der als emotionaler Kompass der Anleger gilt – fiel am Freitag um zwölf Punkte auf einen Wert von 49. Damit verschiebt sich das Sentiment von „Gier“ zu „neutral“.

Wie gestern in den Altcoin-News zu lesen war, stand der Index noch bei 61 – dem höchsten Stand seit Monaten. Der vorherige Höchststand datierte aus dem Oktober und fiel mit einer deutlichen Marktkorrektur und Liquidationen im Wert von 16 Milliarden Euro zusammen.

Der Anstieg des Sentiments war nachvollziehbar, nachdem der Bitcoin (BTC)-Kurs innerhalb eines Tages um fünf Prozent zulegte und kurzzeitig in Richtung 84.000 Euro stieg.

Laut dem Analyseportal Santiment war dieser Anstieg logisch, da Großinvestoren weiter kauften, während kleinere Händler verkauften. Doch die Aufmerksamkeit verlagerte sich rasch von der Marktentwicklung zur Politik – und damit ließ der Optimismus nach.

Politische Unsicherheit über Marktregulierung

Das positive Bild kippte schnell. Im Zentrum der Unruhe steht ein Gesetzesvorschlag im US-Senat, der regeln soll, wie Kryptomärkte künftig reguliert werden sollen – die sogenannte Market Structure Bill.

Vor allem die Verteilung der Aufsichtsrechte zwischen Behörden und strengere Vorschriften zu Renditen auf Stablecoins sorgen für Uneinigkeit in der Branche.

In den sozialen Medien wuchs die Unruhe, nachdem mehrere Führungskräfte aus der Kryptobranche Kritik an dem Gesetzentwurf äußerten. Die Spannungen nahmen weiter zu, als Coinbase-CEO Brian Armstrong seine Unterstützung für den Vorschlag zurückzog.

Er bezeichnete den Entwurf als schlechter als den aktuellen Zustand und erklärte, keine Regulierung sei besser als eine schlechte. Kurz darauf wurde die geplante Abstimmung im zuständigen Senatsausschuss verschoben.

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Verschiebung nicht unbedingt negativ

Nicht alle sehen die Verzögerung negativ. Krypto-Investor Kyle Chasse sprach sogar von einem positiven Zeichen. Seiner Meinung nach blieb der Markt bemerkenswert stabil, obwohl erwartet wurde, dass die Kurse nach den politischen Nachrichten stark fallen würden.

Das deute darauf hin, dass viele Unsicherheiten möglicherweise bereits eingepreist seien.

Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert Bitcoin bei rund 82.300 Euro – ein Rückgang von 1,17 Prozent innerhalb von 24 Stunden. Auch in den kommenden Wochen werden politische Entwicklungen in den USA ein wichtiger Faktor für das Marktsentiment bleiben.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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